Coronavirus: Belgien ordnet Zwangsmaßnahmen an

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Von Stefan Grobe
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Nach Frankreich schließt auch das nördliche Nachbarland Schulen, Bars, Restaurants, Kinos und Geschäfte

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Auch Belgien hat harte Maßnahmen gegen das Coronavirus beschlossen.

Die Regierung in Brüssel ordnete die Schließung von Bars, Restaurants und Unterhaltungsbetrieben an.

Außerdem wurden Sportereignisse abgesagt und Schulen geschlossen.

Ministerpräsidentin Sophie Wilmes erklärte, es gebe keinen Unterricht, die Obhut von Kindern werde gewährleistet, zumindest von Eltern, die im Gesundheitswesen arbeiteten.

Kidertagestätten bleiben geöffnet, und die Regierung warnte Großeltern, sich nicht um Kinder zu kümmern.

Angestellte sind aufgefordert, wenn möglich von zu Hause zu arbeiten.

Am Samstag sind nur Supermärkte und Apotheken zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Die Regierung erklärte, die Maßnahmen seien nicht so drastisch wie in Italien.

Mittelständische Betriebe sorgen sich dennoch um die Folgen.

Die Folgen seien sehr groß. Er wisse nicht, ob sein Restaurant von Bestellungen zum Mitnehmen und Hauslieferungen leben könne.

Denn wenn jeder von zu Hause aus arbeite, kämen weniger Kunden.

Dagegen würden sich die fixen Ausgaben wie Strom und Miete nicht ändern.

Ein anderer Cafébesitzer rechnet ebenfalls mit negativen Auswirkungen.

Man habe praktisch die nächsten drei Wochen lang keinen Umsatz. Ob es staatliche Hilfen gebe und wie hoch, sei unklar.

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