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Klima-Tage der EU: Grüne Woche in Brüssel will Bürgerinnen und Burger stärker miteinbeziehen

Eine Straßenbahn in Frankfurt mit der EZB im Hintergrund
Eine Straßenbahn in Frankfurt mit der EZB im Hintergrund Copyright Michael Probst/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Stefan GrobeGrégoire Lory
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Es ist die Grüne Woche in Brüssel - die jährliche Veranstaltung der EU, auf der sie ihre Klimaprojekte und -maßnahmen vorstellt. Dabei wurde die Notwendigkeit betont, die Bürgerinnen und Bürger stärker miteinzubeziehen.

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Es ist die Grüne Woche in Brüssel - die jährliche Veranstaltung der EU, auf der sie ihre Klimaprojekte und -maßnahmen vorstellt.

Obwohl die ersten Sitzungen bereits am Samstag stattfanden, eröffnete die Europäische Kommission am Dienstag zwei Tage mit Debatten und Konferenzen mit dem Ziel, eine klimaneutrale Welt zu erreichen.

Dabei wurde vor allem die Notwendigkeit betont, die Mentalität in den Köpfen zu ändern und vor allem die Bürger miteinzubeziehen.

"Wir haben nicht genug getan. Wir als Verantwortliche müssen uns intensiver mit den Regionen und unseren Städten befassen und mit unseren Bürgern sprechen. Warum? Weil wir manchmal so technisch reden, über so viele technische Dinge", sagt Emil Boc, Bürgermeister von Cluj-Napoca in Rumänien und Mitglied des Ausschusses der Regionen.

"Die Menschen achten nicht auf technische Details, wenn man seine Worte, seine Sprache nicht so ausdrückt, dass sie ihrem Verständnis entsprechen und einen konkreten Bezug zu ihrem Leben haben."

Auch Unternehmen waren auf der Konferenz vertreten und verteidigten das von ihnen angestrebte Gleichgewicht zwischen Gewinnmaximierung und Klimaengagement.

"Ich mag es nicht, die Verantwortung auf die Schultern der Verbraucher abzuwälzen. Ich möchte, dass wir die volle Verantwortung übernehmen", meint Isabelle Guyader vom Sportartikel-Discounter Decathlon, zuständig für nachhaltige Entwicklung.

"Unsere Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen, verantwortungsvoller zu konsumieren, denn ich denke, jeder möchte verantwortungsvoll konsumieren. Aber die Gesellschaft ist noch nicht so weit."

In der EU stellt sich nicht mehr die Frage, warum man sich zur Klimaneutralität verpflichten sollte, sondern vielmehr, wie und in welchem Tempo man dies erreichen kann.

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