Um besser auf Erdbeben und Vulkanausbruch vorbereitet zu sein, gelten neue Regeln für die griechische Insel von Santorini.
Die griechischen Behörden haben neue Katastrophenschutzmaßnahmen für Santorini eingeführt. Sie folgen dabei den Empfehlungen der Ausschüsse zur Überwachung des Erdbeben- und Vulkanrisikos. Bei der jüngsten außerordentlichen Sitzung des Ständigen Wissenschaftlichen Ausschusses für Erdbebenrisikobewertung und Erdbebenrisikominderung wurden die Regeln aktualisiert.
Die Maßnahmen betreffen hauptsächlich die Kontrolle des Zugangs und des Aufenthalts in bestimmten Gebieten aufgrund möglicher geologischer Phänomene und gelten bis zum 31. März 2027.
Künftig soll der Verkehr im Haupthafen von Santorini kontrolliert werden, um eine Überfüllung des Hafens zu vermeiden und die Verweildauer der Fahrzeuge auf den Parkplätzen im Hafen aus Sicherheitsgründen zu verringern. Gleichzeitig haben die Behörden eine Karte herausgegeben, die den Aufenthalt in bestimmten Gebieten der Insel verbietet, die im Falle von Erdbeben aufgrund des Vulkans besonders gefährdet sind.
Die Behörden weisen darauf hin, dass die Maßnahmen bei starken Naturphänomenen wie Erdbeben oder extremen Wetterereignissen und vorbehaltlich einer neuen Bewertung durch die zuständigen Ausschüsse unverzüglich geändert oder ausgesetzt werden können.