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D-Day: US-Verteidigungsminister warnt Europa vor Migrations-"Invasion"

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht auf dem US-Friedhof in Colleville-sur-Mer über den 82. Jahrestag der D-Day-Landungen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht auf dem US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer in der Normandie anlässlich des 82. Jahrestags der D-Day-Landung. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Rebecca Rommen
Zuerst veröffentlicht am
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth warnt in D-Day-Rede vor Migrations-„Invasion“ und löst Empörung aus.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei einer Rede zum zweiundachtzigsten Jahrestag der D-Day-Landungen in der Normandie das Thema Migration aufgegriffen.

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Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer sagte Hegseth: „Verschiedene Strände Europas werden von unterschiedlichen gefährlichen Ideologien gestürmt.“

Er erwähnte Strände in Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien. „Boote und Männer kommen dort an“, fügte er hinzu und fragte: „Wann werden die europäischen Hauptstädte etwas gegen diese Invasion unternehmen? Oder ist es schon zu spät?“ Und weiter: „Ich bete, dass es nicht so ist, und ich glaube es auch nicht.“

Zwar sprach Hegseth nicht ausdrücklich von Einwanderung, doch die Regierung von Donald Trump kritisiert seit Längerem die europäische Migrationspolitik und den Schutz der Außengrenzen. Im September warf Trump Europa bei der UN vor, Migration ruiniere „eure Länder“.

Hegseth wirbt für engere transatlantische Zusammenarbeit in der Verteidigung

Hegseth nutzte den Anlass auch, um für eine engere transatlantische Verteidigungszusammenarbeit zu werben. Frieden gebe es nur, wenn beide Seiten des Atlantiks militärisch stark blieben, argumentierte er.

„Die hier bestatteten Männer kämpften in einem Bündnis, in dem jeder Partner seine ganze Industrie, seinen Mut und seine Opferbereitschaft einbrachte“, sagte er. „Keine leeren Parolen, keine prunkvollen Gipfel, keine Kommuniqués. Echte Verbündete, die echte Dinge tun, echte Verluste hinnehmen – für eine gemeinsame Sache, für die es sich zu kämpfen und zu sterben lohnt.“

Hegseth forderte die europäischen Verbündeten auf, mehr Verantwortung zu übernehmen, und warnte: „Frieden wird nur durch Stärke gesichert.“

An den zentralen internationalen Gedenkfeiern zum D-Day nahm er später am Tag nicht teil.

Die Landungen in der Normandie am 6. Juni 1944 gelten bis heute als größte amphibische Invasion der Geschichte und als Wendepunkt bei der Niederlage Nazideutschlands.

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