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Ukraine-Krieg: mindestens 13 Tote in Kyjiw durch Russlands Drohnenangriffe

Eine Frau betrachtet ein brennendes Wohnhaus nach einem russischen Raketenangriff in Kyjiw, Ukraine, am Donnerstag, dem zweiten Juli 2026.
Eine Frau blickt auf ein brennendes Wohnhaus nach einem russischen Raketenangriff in Kyjiw, Ukraine, am Donnerstag, 2. Juli 2026. Copyright  Danylo Antoniuk/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Copyright Danylo Antoniuk/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Von Sertac Aktan & Euronews mit AFP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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In der Nacht auf Donnerstag hat Russlands Armee laut den Behörden der Ukraine massiv die Hauptstadt Kyjiw attackiert. Dabei kamen mindestens 10 Menschen ums Leben.

Russische Truppen haben Kyjiw in der Nacht auf Donnerstag mit einer massiven Bombardierung durch Kampfdrohnen und Raketen überzogen. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. In der gesamten Hauptstadt-Region waren Explosionen zu hören.

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Der Angriff erfolgte kurz nachdem die ukrainische Luftwaffe vor anfliegenden ballistischen Raketen auf die Hauptstadt gewarnt hatte. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwoch einen Besuch in Dublin vorzeitig abgebrochen, weil Geheimdienstberichte vor einem bevorstehenden russischen Schlag gewarnt hatten.

Der schwere Beschuss löste Explosionen in fünf Bezirken der Metropolregion Kyjiw aus.

"In der Nacht hat der Feind erneut einen massiven Angriff auf die Region Kyjiw mit Kampfdrohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern gestartet", erklärte Regionalgouverneur Mykola Kalashnyk auf Telegram. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko warnte ebenfalls und schrieb: "Kyjiw steht unter Beschuss durch ballistische Raketen und UAVs". UAV steht für die Bezeichung "unmanned aerial vehicle" und ist eine Bezeichnung für Drohnen.

Präisdent Selenskyj erklärte, er sei aufgrund von Geheimdienstinformationen frühzeitig zurückgekehrt, wonach Russland einen Großangriff vorbereite.

Die Streitkräfte der Ukraine haben in den vergangenen Wochen auch ihre Drohnenangriffe tief im Inneren Russlands verstärkt. Ziel sind Energieanlagen und militärische Objekte. Dadurch hat sich die russische Treibstoffkrise immer weiter verschärft.

Russische Behörden melden wiederholte Angriffe in Grenzregionen. Moskau erklärt, die Luftabwehr habe in den vergangenen Tagen Hunderte ukrainische Drohnen abgeschossen.

Laut Studie 2 Millionen getötete oder verletzte Soldaten im Ukraine-Krieg

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nach einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des US-Thinktanks Center for Strategic and International Studies (CSIS) bereits mehr als zwei Millionen Soldaten getötet oder verwundete. Den Großteil der Verluste tragen demnach die russischen Streitkräfte.

Moskau beschießt seit Beginn der Invasion regelmäßig ukrainische Städte in koordinierten Wellen von Angriffen mit Raketen und Drohnen. Der Konflikt dauert inzwischen seit mehr als vier Jahren und gilt als der tödlichste in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

Unsere Reporterinnen und Reporter arbeiten weiter an dieser Meldung und aktualisieren sie, sobald neue Informationen vorliegen.

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