Ursula von der Leyen hat das EU-"28. Regime“ vorgestellt: einen einheitlichen Rechtsrahmen, der Gründungen und den Unternehmensbetrieb über Grenzen hinweg erleichtern soll. Ziel ist ein Binnenmarkt „aus einem Guss“, der Investitionen fördert. Mehr dazu? Fragen Sie den Euronews-AI-Chatbot.
Die USA und China führen die globale Start-up-Szene an. Zusammen stehen sie für rund 70 Prozent der weltweit wertvollsten Wagniskapital-Deals.
Europa hinkt dagegen hinterher. Es fällt schwer, exzellente Forschung und Talente in global erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln. Ein Hauptgrund ist die Zersplitterung: Mit 27 unterschiedlichen Gesellschaftsrechtsordnungen ist Wachstum über Grenzen hinweg kompliziert. Bürokratie und langwierige Steuerverfahren bremsen Scale-ups. Sie schrecken Investoren ab und erschweren es, Talente zu gewinnen und zu halten.
EU-INC will das ändern. Das Modell sieht eine einheitliche europäische Gesellschaftsform vor – zusätzlich zu den nationalen Regelungen. Über ein EU-weites Online-Portal könnten Firmen innerhalb von 48 Stunden gegründet werden. Außerdem hätten sie das Recht, überall in der Union tätig zu sein.
Der Vorschlag steckt noch in den Anfängen, bekommt aber bereits positive Resonanz. Die EU-INC-Petition 2024 wuchs von 15.000 auf über 23.000 Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Tech-Start-up-Community. Von den Mitgliedstaaten gibt es bisher keine Stellungnahmen – vermutlich, weil nationale Zuständigkeiten berührt werden.
Sie möchten wissen, wie EU-INC in der Praxis funktionieren könnte? Und welche Vorteile das Modell Investoren und Gründerinnen und Gründern in Europa bietet? Dann fragen Sie den KI-Chatbot von Euronews.