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Neue EU-Regeln: So sparen Sie Hunderte Euro bei kaputten Geräten

Küchengeräte
Küchengeräte Copyright  Canva
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Von Leticia Batista Cabanas
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77 Prozent der Europäer würden reparieren statt neu kaufen, wenn es nur einfacher und günstiger wäre. Genau da setzt die EU jetzt mit neuen Ökodesign-Vorschriften an.

Nach Schätzungen von Eurostat verursachen vorzeitig entsorgte Konsumgüter in der EU jedes Jahr fast 35 Millionen Tonnen Abfall. Die meisten Menschen werfen ihre Geräte einfach weg, sobald sie kaputtgehen. Dabei würden laut einer Eurobarometer-Umfrage 77 Prozent der Europäer ihre Geräte lieber reparieren lassen, statt sie zu ersetzen. Das Problem: Professionelle Reparaturen sind oft teuer, und viele Hersteller erschweren den Zugang zu Ersatzteilen.

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Genau diesen Kreislauf aus schnellem Verschleiß und Neukauf will die EU nun durchbrechen – mit der Richtlinie zum Recht auf Reparatur und einem Paket neuer Ökodesign-Vorschriften. Die Regeln verpflichten Hersteller künftig dazu, ihre Geräte mit genormten Schrauben statt mit Klebstoff zu bauen, damit Verbraucher sie mit einfachen Werkzeugen selbst öffnen können. Zusätzlich verbietet die Richtlinie Softwaresperren, mit denen manche Unternehmen bislang unabhängige Werkstätten von Reparaturen ausgeschlossen haben.

Unternehmen müssen künftig bis zu zehn Jahre lang Reparaturen, bezahlbare Ersatzteile und Reparaturanleitungen bereitstellen – auch nach Ablauf der gesetzlichen Garantie. Wird ein Gerät innerhalb der ursprünglichen Garantiezeit repariert, verlängert sich die Garantie automatisch um zwölf Monate. Zieht sich eine Reparatur zu lange hin, haben Kunden zudem Anspruch auf ein Ersatzgerät für die Übergangszeit.

Würden Sie einen Kühlschrank oder Staubsauger eher reparieren lassen, wenn das günstiger wäre als ein Neukauf? Und sind die neuen Regeln streng genug? Die Umfrage dazu ist anonym und dauert nur wenige Sekunden. Die Ergebnisse fließen in die EU-weite Berichterstattung ein – in Videos, Artikeln und Newslettern – und zeigen, wie Europa seine Position im Zeitalter der künstlichen Intelligenz behaupten kann.

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