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Beistand für Unternehmen in Schwierigkeiten

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Von Paul Hackett  & Sabine Sans
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Beistand für Unternehmen in Schwierigkeiten
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Weltweit leiden Unternehmen an der Coronakrise. In Frankreich hilft ein Netzwerk Unternehmen in Schwierigkeiten - besonders gefragt in der jetzigen schwierigen Zeit. Euronews sprach mit Philippe Le Meur, Mitarbeiter von "Second Souffle", einem Verein, der zum "Portail du Rebond" gehört.

Euronews-Reporter Paul Hackett:
Was genau macht "Second Souffle", wie hilft der Verein Unternehmern in Schwierigkeiten?

Philippe Le Meur, "Second Souffler"-Mitarbeiter:
"Second Souffle" ist ein Verein, dessen Ziel es ist, alle Unternehmer zu unterstützen, die Probleme haben, bzw. die versuchen, wieder auf die Beine zu kommen - unabhängig davon, ob sie ein Unternehmen haben oder nicht. Dafür gibt es keine Kriterien oder zeitliche Begrenzung. Jeder Unternehmer, der sich in Schwierigkeiten befindet, bekommt einen Mentor an die Seite gestellt, der ihn während des Erholungsprozesses unterstützt , und zwar nach unserer 1-2-3-Methode: Willkommen, Unterstützung und Aufschwung.

Euronews:
Welchen maßgeschneiderten Service bieten Sie an?

Philippe Le Meur:
Die von "Second Souffle" angebotenen Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmern in Schwierigkeiten bestehen in erster Linie darin, die persönlichen und beruflichen Schwierigkeiten, mit denen jeder Unternehmer konfrontiert ist, anzuhören und zu verstehen. Die Idee und das Ziel ist es, dem Unternehmer dabei zu unterstützen, ein neues Projekt anzugehen oder einen neuen Job zu finden.

Euronews:
Wie arbeitet "Second Souffle" mit dem Netzwerk "Portail du Rebond" zusammen?

Philippe Le Meur:
Jeder Verein des "Portail du Rebond" hat seine eigenen Spezialgebiete: Je nach den Bedürfnissen des Unternehmers, der sich in Schwierigkeiten befindet, wird man an den Verein weitergeleitet, der am besten helfen kann: dazu gehören psychologische Unterstützung, Hilfe bei Schwierigkeiten des Unternehmers und die Chance, wieder ins Geschäft einzusteigen oder eine Beschäftigung zu finden.

Euronews:
Viele Unternehmen in Frankreich haben im Moment Schwierigkeiten. Wie passt Second Souffle seine Unterstützung an, um den von der Pandemie betroffenen Unternehmen zu helfen?

Philippe Le Meur:
Die derzeitige Gesundheitskrise und die damit zusammenhängenden werden die Situation nur noch verschlimmern. Ab dem ersten Quartal 2021 rechnet man mit einem Anstieg von Insolvenzen. Um sich auf diesen Anstieg von Unternehmern in Schwierigkeiten vorzubereiten, organisiert Second Souffle bis Ende Juni 2021 monatliche Schulungen für Freiwillige.

Euronews:
Und zum Abschluss eine praktische Frage: Wie erreiche ich den Verein, wenn ich Hilfe brauche?

Philippe Le Meur:
Man erreicht den Verein Second Souffle über die Webseite www.secondsouffle.org und das Netwerk "Portail du Rebond" über die Webseite www.portaildurebond.eu.