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Vorsicht Weltraumschrott, nicht anfassen! Wie kommen die "Space Balls" an den Strand?

Spaceball am Strand in Australien
Spaceball am Strand in Australien Copyright  Queensland Fire Department on X
Copyright Queensland Fire Department on X
Von Kirsten Ripper & Euronews mit ASA, Queensland Fire Department
Zuerst veröffentlicht am
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In Australien warnen die Behörden, nachdem mehrere sogenannte "Space Balls" in Queensland am Strand entdeckt wurden. Wer eine solche Kugel findet, solle sofort die Notrufnummer wählen und das Objekt keinesfalls anfassen.

Die Feuerwehr des australischen Bundesstaates Queensland warnt vor "potentiell gefährlichen Objekten", die am Strand bei Forrest Beach nördlich von Brisbane entdeckt wurden. Bei den mysteriösen Kugeln handelt es sich offenbar um sogenannte "Space Balls", die aus dem All auf die Erde gestürzt sind.

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Um die bisher gefundenen Objekte wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Der Strand ist teilweise gesperrt.

"Sollten Sie in diesem Gebiet auf verdächtige Gegenstände stoßen, berühren Sie diese nicht. Entfernen Sie sich von der Stelle und wählen Sie sofort die Notrufnummer Triple Zero (000)", schreibt das Queensland Fire Department in den sozialen Medien.

Die Feuerwehr von Queensland hat auch mehrere Fotos der Space Balls veröffentlicht.

Und nach ersten Untersuchungen kommt die Australische Weltraumagentur (ASA) zu dem Schluss: "Bei den geborgenen Objekten scheint es sich um Druckbehälter einer Weltraumträgerrakete zu handeln. Die Behörde hat die wahrscheinliche Herkunft ermittelt. Der Fundort und die Merkmale der Objekte stimmen mit Trümmerteilen eines ausländischen Raketenkörpers überein, der kürzlich aus dem Orbit in die Atmosphäre eingetreten ist."

Diese Druckbehälter können toxische Substanzen enthalten.

Um zu klären, welche Rakete Teile am Forrest Beach zurückgelassen hat, sei die ASA in Kontakt mit internationalen Kolleginnen und Kollegen.

Immer mehr Weltraumschrott

Gerade erst hat eine Studie der Europäischen Südsternwarte (ESO) vor immer mehr Trümmerteilen aus dem All gewarnt, weil 2027 mehr als 1,7 Millionen Satelliten in die Erdumlaufplan geschossen werden sollen.

Diese Unmenge an Satelliten stört auch den Blick in den Nachthimmel. Schon jetzt ist es viel wahrscheinlicher, einen Satelliten zu entdecken als eine Sternschnuppe.

Weltraumschrott entsteht, wenn Objekte, die in die Erdatmosphäre zurückkehren - wie Satelliten oder Trägerraketen - beim Durchqueren der Erdatmosphäre nicht vollständig verglühen.

Australiens Weltraumbehörde ASA zählt zu den bekanntesten Beispielen von Weltraumschrott die Trümmerteile der Raumstation Skylab, die 1979 in Westaustralien landeten, ein Teil der SpaceX-Dragon-Rakete, die 2022 in New South Wales gefunden wurde sowie den Druckbehälter einer Trägerrakete, der 2023 an einen australischen Strand gespült wurde.

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