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OpenAI, Meta und SpaceXAI: neue KI-Modelle in Woche großer Neuveröffentlichungen

ARCHIV: Auf einem Handy ist das OpenAI-Logo zu sehen, auf dem Monitor ein von ChatGPTs Dall-E generiertes Bild, am achten Dezember 2023 in Boston.
ARCHIV - Das OpenAI-Logo ist auf einem Smartphone zu sehen; im Hintergrund zeigt ein Computermonitor ein von ChatGPTs Dall-E erzeugtes Bild, am achten Dezember 2023 in Boston. Copyright  AP Photo/Michael Dwyer
Copyright AP Photo/Michael Dwyer
Von Roselyne Min
Zuerst veröffentlicht am
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Woche der großen KI-Neuheiten: Tech-Giganten starten neue Systeme – das steht Nutzerinnen und Nutzern bevor.

Mehrere große Technologiekonzerne bringen diese Woche neue KI-Modelle oder Updates heraus. Das Wettrennen um die besten Systeme wird damit noch heißer als die aktuelle Sommerhitze.

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OpenAI wird voraussichtlich am Donnerstag GPT-5.6 öffentlich zugänglich machen und den Zugang zu seinem neuesten und bislang leistungsfähigsten KI-Modell deutlich ausweiten.

Das Unternehmen hatte GPT-5.6 Ende Juni erstmals vorgestellt. Zunächst erhielten jedoch nur ausgewählte, geprüfte Partner Zugriff, während die US-Regierung mögliche Risiken für die nationale Sicherheit prüfte.

Ähnlich wie beim vorübergehenden Stopp und der späteren Wiederfreigabe des Anthropic-Modells Fable hatten US-Behörden Sorgen geäußert, immer leistungsfähigere KI-Systeme könnten missbraucht werden, etwa für Cyberangriffe oder militärische Zwecke.

OpenAI kündigte in einem Beitrag auf X am späten Dienstagabend an, nun GPT-5.6 Sol zusammen mit den Modellen Terra und Luna zu veröffentlichen. Sol ist das bislang fortschrittlichste Modell des Unternehmens, Terra eine günstigere Mittelklasse-Variante, Luna die kosteneffizienteste Version.

Der komplexe Fahrplan der führenden KI-Firmen zeigt auch, dass es im Rennen nicht mehr nur um Leistungsfähigkeit geht. Entscheidend ist zunehmend, wer die Einführung kontrolliert, wessen Daten die Werkzeuge speisen und wo sowie wofür sie eingesetzt werden.

Der verzögerte Start spiegelt die wachsende staatliche Kontrolle über Spitzenmodelle wider. Politik und Behörden wollen mehr Aufsicht über Systeme, die in sensiblen Bereichen wie Cybersicherheit, Verteidigung und Geheimdiensten eingesetzt werden könnten.

Im Juni unterzeichnete die Regierung von Donald Trump eine Executive Order. Sie schafft einen freiwilligen Rahmen: KI-Entwickler können besonders leistungsfähige, als „covered frontier models“ bezeichnete Systeme bis zu 30 Tage lang der US-Regierung anbieten, bevor sie sie zunächst vertrauenswürdigen Partnern und später der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

„Wir glauben nicht, dass ein solcher Zugang der Regierung dauerhaft zur Standardeinstellung werden sollte. So bleiben die besten Werkzeuge den Nutzern, Entwicklern, Unternehmen, Cyber-Abwehrkräften und globalen Partnern vorenthalten, die sie benötigen“, schrieb OpenAI im Juni in einer Mitteilung (Quelle auf Englisch).

„Wir gehen diesen kurzfristigen Schritt, weil wir ihn für den stärksten Weg zu einer breiteren Verfügbarkeit in den kommenden Wochen halten. Parallel arbeiten wir mit der Regierung an der Ausgestaltung des Cyber-Erlasses und eines wiederholbaren Prozesses für künftige Modellstarts“, erklärte das Unternehmen weiter.

SpaceXAI und Meta: dichte Woche neuer KI-Starts

Das Update von OpenAI fällt in eine Woche, in der auch andere Tech-Konzerne mit neuen KI-Modellen und Werkzeugen an den Start gehen.

Elon Musks KI-Unternehmen SpaceXAI, auch als xAI bekannt, bereitet laut einem an die Belegschaft verschickten Memo gemeinsam mit Anysphere, der Firma hinter dem KI-Codetool Cursor, die Veröffentlichung eines neuen Modells vor, berichtete The Information (Quelle auf Englisch).

Demnach könnte das Modell bereits am Mittwoch erscheinen. Es soll Informationen besonders schnell verarbeiten und damit in manchen Bereichen mit Anthropics Opus 4.8 und OpenAIs GPT-5.5 konkurrieren.

Meta hat unterdessen diese Woche Muse Image vorgestellt, das erste Bildgenerierungsmodell aus den Meta Superintelligence Labs.

Wie andere Generatoren unterstützt Muse Image die Erstellung und Bearbeitung von Bildern per Texteingabe. Meta wirbt damit, dass das Modell als „kreativer Partner“ fungieren und Nutzern helfen kann, Ideen in hochwertige Visuals für ihren Feed, ihre Story oder ihren Chat zu verwandeln.

Das Modell sorgt jedoch für Kritik, weil Nutzerinnen und Nutzer mit öffentlichen Instagram-Konten in Prompts erwähnt werden können. Andere können so Bilder erzeugen, die ihre öffentlichen Beiträge als Referenzmaterial nutzen, sofern sie diese Funktion nicht in den Einstellungen deaktivieren.

In den Richtlinien von Meta heißt es, dass Menschen Inhalte mit Instagram-Beiträgen anderer erstellen können, wenn sie KI-Funktionen von Meta nutzen. Nutzerinnen und Nutzer werden zudem nicht über Inhalte informiert, die mithilfe dieser KI-Funktionen entstehen.

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