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IATA: EU-Luftverkehrsanbindung stagniert 2025 wegen hoher Kosten und Regulierungslast

Europa 2025: Nur 154 zusätzliche Flugrouten
Im Jahr 2025 kamen europaweit netto nur 154 Flugverbindungen hinzu. Copyright  Jametlene Reskp/Unsplash
Copyright Jametlene Reskp/Unsplash
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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In zwölf Monaten kamen 1.281 neue Strecken hinzu, doch 568 davon waren Wiederaufnahmen zuvor stillgelegter Verbindungen der letzten zehn Jahre.

Wer Euronews Travel nicht nur regelmäßig liest und uns in den sozialen (Quelle auf Englisch) Medien (Quelle auf Englisch) folgt, entdeckt neue mögliche Reiseziele am besten über frisch angekündigte Flugstrecken.

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Direktflüge erschließen viele Orte, an die man vorher gar nicht gedacht hätte. Für viele Reisende in Europa kommen aber kaum neue Ziele dazu.

Der Grund: Die Luftverkehrsanbindung in der EU ist im Jahr 2025 laut Daten der International Air Transport Association (IATA) praktisch zum Stillstand gekommen und nur um ein Prozent gewachsen.

Im Jahr 2025 strichen Airlines EU-weit 1.127 Flugverbindungen, nahmen aber nur 1.281 neue auf. Davon waren 568 Strecken, die es im vergangenen Jahrzehnt schon einmal gab, die jedoch mindestens ein Jahr lang pausierten.

Unter dem Strich kamen also 154 Verbindungen hinzu, ein Plus von ein Prozent. Damit umfasst das Streckennetz jetzt 14.797 Routen – weniger als das durchschnittliche jährliche Wachstum von eineinhalb Prozent im vergangenen Jahrzehnt.

„Der Wohlstand Europas hängt von dichten und effizienten Verbindungen innerhalb des Kontinents und darüber hinaus ab“, sagte Thomas Reynaert, Senior Vice President für Außenbeziehungen bei der IATA.

„Jede neue Flugverbindung schafft Arbeitsplätze und neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen. Zum Glück haben europäische Politiker viele Möglichkeiten, klügere Regeln einzuführen und Airlines im Wettbewerb und beim Wachstum zu unterstützen.“

Wenig neue Flugstrecken: Das steckt dahinter

Mehrere Faktoren bremsen den Ausbau, darunter Auflagen und Kosten, kritisiert die IATA.

„Die regulatorischen Hürden sind hoch, die Kosten ebenso, und die bekannten Wettbewerbsprobleme der EU gehen die Verantwortlichen nicht ernsthaft an“, so Reynaert weiter.

„Beim Verbraucherschutz zeigt sich das besonders deutlich. Die Schwächen der aktuellen Regelung sind bekannt, doch Versuche, sie zu korrigieren, scheinen die Lage nur zu verschlimmern.

„Solche Frustrationen erschweren es den Airlines, das Streckennetz auszubauen, auf das Europa für Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum angewiesen ist.“

Die IATA fordert die Politik auf, nationale Ticketsteuern abzuschaffen, die Kosten für nachhaltigen Flugkraftstoff zu senken, mehr Flexibilität bei der Entlastung von Flughafenslots zuzulassen und die Fluggastrechte-Verordnung EU 261 zu reformieren, damit Entschädigungen erst nach längeren Verspätungen fällig werden.

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