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Spektakuläres Astrotourismuszentrum bei AlUla mit Sternen-Lodge entsteht

Heatherwick Studio entwarf AlUla Manara.
Das Studio Heatherwick hat AlUla Manara entworfen. Copyright  Heatherwick Studio
Copyright Heatherwick Studio
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Mitten in einem Dark-Sky-Park gelegen, lässt sich das Design von AlUla Manara von den Spiralformen ferner Galaxien und leuchtender Planetenringe inspirieren.

Der Astrotourismus erlebt seit einigen Jahren einen massiven Aufschwung. Das aktuelle Sonnenmaximum sorgt für die eindrucksvollsten Nordlichter seit gut zehn Jahren. Die Artemis-II-Mission hat außerdem eine neue Generation für den Weltraum begeistert.

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Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht: Im August verdunkelt eine Sonnenfinsternis den Himmel über Grönland, Island und Spanien dieses Jahr im August, und 2027 steht bereits die „Jahrhundertfinsternis“ an.

Nun entsteht in der Wüste nahe AlUla in Saudi-Arabien ein neues Zentrum für Astrotourismus, auf das sich Himmelsfans schon jetzt freuen können.

AlUla ist bislang vor allem für die UNESCO-gelistete archäologische Stätte Hegra bekannt. Die Region beherbergt zudem einen der ersten Dark-Sky-Parks im Nahen Osten.

Etwa 70 Kilometer nördlich der Stadt entsteht AlUla Manara. Das Projekt verbindet Besucherzentrum und Forschungsstation. Ein Hauptteleskop mit einem Durchmesser von vier Metern sowie zwei weitere Teleskope mit jeweils zwei Metern machen die Anlage zu einem der größten Observatorien der Welt.

Zum übergeordneten Masterplan rund um AlUla Manara gehören Unterkünfte direkt vor Ort und eine spezielle Sternenlodge. Das arabische Wort „manara“ bedeutet „Leuchtturm“.

AlUla Manara von innen

Das Büro Heatherwick Studio entwarf die Anlage nach spiralförmigen Formen, wie sie im All in Galaxien und Planetenringen vorkommen. Die Architekten griffen außerdem auf mathematische Muster zurück, die sich auch auf der Erde in Pflanzen, Fossilien und Muscheln finden.

Im Hauptbesucherzentrum entstehen mehrere Ausstellungsräume, ein Planetarium, ein Restaurant und eine Aussichtsplattform auf dem Dach.

„Weltraumobservatorien liegen oft abgelegen und wirken steril, es sind technische Außenposten, die sich weit entfernt vom Publikum anfühlen“, sagte Stuart Wood, Executive Partner und Gruppenleiter bei Heatherwick Studio.

„Wir sahen die Chance, diese Barrieren abzubauen und einen Ort zu schaffen, an dem Besucher in das Staunen des Kosmos eintreten können. Es sollte eine Umgebung entstehen, die vollständig eintauchen lässt und inspiriert – und zugleich mit der fortschrittlichsten Wissenschaft unserer Zeit Schritt hält.“

Direktflüge aus Europa zum AlUla International Airport gibt es derzeit nicht. Reisende erreichen AlUla per Inlandsflug von Dschidda und Riad oder über andere Golf-Drehkreuze wie Doha und Dubai.

Einen Eröffnungstermin für AlUla Manara hat Saudi-Arabien bisher nicht bekanntgegeben.

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