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Dubai zum Sparpreis: Emirat lockt mit Rabatten bis 700 €

Dubai wirbt mit neuem Programm um Familien und Freunde in der Nebensaison
Dubai wirbt in der Nebensaison mit neuem Programm für Freunde und Familie. Copyright  Fabien BELLANGER/Unsplash
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Von Dianne Apen-Sadler mit AFP
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Bewohner, die Freunde oder Verwandte noch vor dem 31. Oktober nach Dubai einladen, erhalten bis zu 45 % Rabatt auf Hotelaufenthalte und Gratis-Tickets für Freizeitparks.

Dubai lockt derzeit mit Rabatten von bis zu 700 € – profitieren können allerdings nur Einwohnerinnen und Einwohner, die jemanden zu einem Besuch in die Stadt einladen.

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Laut der Website der Regierung Dubais können Einwohner des Emirats, die Familie oder Freunde zwischen dem 20. Juli und dem 31. Oktober einladen, Vorteile im Wert von mehr als 3.000 AED (716 €) erhalten. Dazu zählen Hotelübernachtungen, besondere Gastronomie-Erlebnisse, Tickets für Attraktionen und mehr.

Auf der Visit-Dubai-Website (Quelle auf Englisch) können sie angeben, wen sie einladen möchten. Im Gegenzug erhalten sie unter anderem 45 % Rabatt auf Übernachtungen im Meliá Desert Palm, Gratis-Tickets für Aquaventure und IMG Worlds of Adventure sowie Zwei-für-eins-Angebote in Restaurants wie ULA, Asia Asia und The 305.

Wer seine Gäste an diese Orte mitnimmt, zahlt also nur die Hälfte des üblichen Preises – und beide Seiten profitieren.

„Das Wirtschafts- und Tourismusdepartement Dubais startet ‚A Dubai Invite‘ und lädt die Einwohner ein, zu Botschaftern der Stadt zu werden, indem sie ihre Angehörigen in Dubai begrüßen“, erklärte das Medienbüro der Regierung in einem Beitrag auf X.

Mit rund 19,5 Millionen Besuchern pro Jahr gehört Dubai zu den Top-Reisezielen der Region und galt lange als Spielplatz für die Reichen und Berühmten aus aller Welt.

Die Sommermonate gelten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, einem überwiegend aus Wüste bestehenden Land, traditionell als Flautezeit für den Tourismus. Die Temperaturen können dann bis zu 50 Grad steigen.

Folgen des Iran-Kriegs für Dubai

Die VAE blieben in der jüngsten Eskalation zwischen den USA und Iran bislang von direkten Angriffen verschont. Doch der Krieg, der im Februar ausbrach, hat das Image der Golfregion als sicherer Hafen erschüttert; Teheran richtet seinen Zorn auf die ölreiche Gegend.

Besonders hart traf es die VAE: Irans Raketen und Drohnen schlugen in Hotels ein – auch auf der künstlichen Insel The Palm – sowie im Wahrzeichen Burj-Al-Arab-Resort und vertrieben in der Wintersaison zahlreiche Urlauber.

Seit einem brüchigen Waffenstillstand, der am 8. April in Kraft trat, kehren zwar vereinzelt Touristen zurück. Die meisten Hotels sind jedoch weiterhin vor allem auf einheimische Gäste angewiesen, berichten Branchenvertreter der Nachrichtenagentur AFP.

Im Mai verabschiedete die Regierung Dubais ein Wirtschaftspaket im Umfang von mehr als 400 Millionen Dollar (350 Millionen €), um Unternehmen zu stützen, die unter den Folgen des Kriegs und der iranischen Blockade der Straße von Hormus leiden.

Das Paket umfasst unter anderem den Erlass kommunaler Abgaben für Hotels und Restaurants, reduzierte Strafen bei Zollverstößen und niedrigere Gebühren für Genehmigungen in der Zivilluftfahrt.

Bereits Ende März hatten die Behörden Dubais ein erstes Hilfspaket von mehr als 270 Millionen Dollar (236 Millionen €) für Unternehmen und Familien aufgelegt.

Fluggesellschaften in Dubai und Abu Dhabi, der Hauptstadt der VAE, haben neue Reiseversicherungspakete vorgestellt. Sie sollen Reisende in die Region zurückholen; die Aktion lief im vergangenen Monat an.

Wer mit Emirates nach Dubai fliegt, kann gegen Aufpreis eine umfassende Reiseversicherung hinzubuchen. Entscheidend ist: Der Schutz gilt unabhängig von Reisehinweisen der Außenministerien.

Das britische Außenministerium (Foreign, Commonwealth & Development Office, FCDO) spricht derzeit keine Reisewarnung für die Emirate aus. Andere Länder wie Australien haben ihre Hinweise jedoch verschärft und raten dazu, die Notwendigkeit einer Reise „gründlich zu überdenken“.

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