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Herbstwandern in Europa: Lonely Planet empfiehlt drei Top-Routen

Kroatien: Premužić-Weg
Premužić-Pfad in Kroatien Copyright  rom@nski photo/WikiCommons
Copyright rom@nski photo/WikiCommons
Von Mike Starling
Zuerst veröffentlicht am
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Im neuen Reiseführer hat Lonely Planet einige der schönsten Wanderungen weltweit ausgewählt. Wir stellen drei Toprouten in Europa für Herbsttouren vor.

Mit dem Herbst beginnt eine spektakuläre Verwandlung der Landschaft. Es ist die ideale Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren und ganz in der Natur aufzugehen.

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Wandern gehört inzwischen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Freien. In Europa ist die Auswahl an Wanderwegen und Routen geradezu überwältigend.

Im neuen Reiseführer „Where to Go When: Hiking“ stellt Lonely Planet mehr als 90 der besten Wanderungen der Welt und die idealen Monate für ihre Erkundung vor – von kurzen Spaziergängen über mehrtägige Treks bis hin zu Pilgerwegen und entspannten Touren im Gebirge.

Hier stellen wir drei der vorgestellten Touren in Europa für die kühleren Herbstmonate vor – sowie weitere beliebte Routen in fernen Reisezielen.

Drei der besten Herbstwanderungen in Europa

Premužić-Trail, Kroatien (anspruchsvoll)

Im Nationalpark Nördlicher Velebit schlängelt sich der Premužić-Trail durch eines der wildesten Gebiete Kroatiens. Lonely Planet nennt ihn „eines der feinsten Beispiele traditioneller Trockensteinbaukunst in Europa“. Sorgfältig angelegte Pfade führen durch zerklüftete Landschaften, vorbei an Blumenwiesen und Schäferhütten mit Blick über die Adria. Im September sind die Temperaturen angenehm, die Wege schneefrei und das Wasser an der Küste noch warm. Es ist laut Lonely Planet „die perfekte Zeit, um diese spektakuläre Ecke Kroatiens zu entdecken“.

Coast to Coast Path, England (mittel/anspruchsvoll)

Der Coast to Coast Path folgt den Spuren des legendären Wanderers Alfred Wainwright. Die Route verläuft von dem Dorf St Bees in Cumbria an Englands Westküste bis nach Robin Hood’s Bay in Yorkshire an der Ostküste. Auf dem Weg durchquert sie drei Nationalparks. Vor Kurzem erhielt dieser Klassiker den Status eines National Trail. Seither ist der Weg besser ausgeschildert, leichter zugänglich und wird nach strengeren Umweltstandards gepflegt. Lonely Planet empfiehlt, den englischen Coast to Coast Path im Oktober zu gehen.

Via Francigena, Schweizer Alpen und Norditalien (mittel)

Die Via Francigena ist ein Pilgerweg von Bourg-Saint-Pierre in den Schweizer Alpen über das Aostatal in Italien bis nach Rom. Wer hier unterwegs ist, wandert in „historischen, heiligen Fußspuren“ und genießt weite Bergpanoramen, blühende Almwiesen sowie die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte der vielfältigen Regionen Italiens.

Quilotoa-Rundweg in Ecuador
Quilotoa-Rundweg in Ecuador Photo by Jose Rueda on Unsplash

Drei der besten Herbstwanderungen weltweit

Choquequirao – Südperu (anspruchsvoll)

Für alle, die eine Alternative zum viel besuchten Inka-Trail suchen, bietet sich Choquequirao an. Die Inka-Stätte aus dem 15. Jahrhundert gilt oft als „weniger bekannte Schwester von Machu Picchu“ und zieht nur einen Bruchteil der Besucherinnen und Besucher an. Der anspruchsvolle Weg fällt zunächst tief in den blütenreichen Apurímac-Canyon ab. Anschließend steigt er steil zu den Ruinen hinauf und „belohnt Wandernde mit zeremoniellen Plattformen, Tempeln, rituellen Bädern und kunstvollen Llama-Gravuren in den alten Terrassen“. Der September gilt als eine der besten Reisezeiten. Nach der Hochsaison kehren warme, klare Tage zurück.

Quilotoa-Rundweg, Ecuador (leicht)

Der Quilotoa-Rundweg führt gemütlich durch die andinen Hochlagen Ecuadors, vorbei an traditionellen Dörfern und sanft geschwungenen Berglandschaften, bis zur „atemberaubenden“ Laguna Quilotoa. Der smaragdgrüne See liegt im Krater eines erloschenen Vulkans und ist bekannt für seine indigene Kultur und die eindrucksvolle Kulisse. Im November erwarten Besucher nicht nur klare Morgen mit tiefblauem Himmel und sattgrüne Hänge. Die Wege sind dann auch deutlich ruhiger, und es bleibt viel Zeit, die Läden lokaler Kunsthandwerker zu entdecken.

Langtang- und Helambu-Trek, Nordnepal (anspruchsvoll)

Diese Route führt durch eine der spektakulärsten Himalaya-Regionen Nepals. Unter schneebedeckten Gipfeln liegen dichte Wälder, heilige Seen und jahrhundertealte buddhistische Klöster. Die Täler von Langtang und Helambu sind reich an tibetischer Kultur und „erzählen eine Geschichte der Widerstandskraft“. Der Tourismus unterstützt weiterhin die Gemeinden, die sich seit dem Erdbeben von 2015 neu aufbauen. Zu den besten Monaten für diese Tour gehört der November. Dann ist es trocken und klar, die Temperaturen sind angenehm und der Blick auf die Berge ist kaum zu übertreffen.

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