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Ostern in Spanien: Flughafenstreiks drohen Fluggästen Verzögerungen

Die Arbeitsniederlegungen fallen in die Hauptreisezeit, wenn Millionen Passagiere die spanischen Flughäfen nutzen.
Die Arbeitsniederlegungen fallen in die Hauptreisezeit, wenn Millionen Reisende die spanischen Flughäfen passieren. Copyright  Phil Mosley
Copyright Phil Mosley
Von Rebecca Ann Hughes
Zuerst veröffentlicht am
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Die Arbeitsniederlegungen fallen in die Hauptreisezeit, wenn jedes Jahr Millionen Fluggäste über die Flughäfen in Spanien reisen.

Reisende, die zu Ostern nach Spanien fliegen, müssen mit Störungen im Flugverkehr rechnen, denn das Flughafenpersonal bereitet Streiks vor.

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Spanische Gewerkschaften haben an mehreren großen Flughäfen zu Arbeitskämpfen aufgerufen. Betroffen sind Beschäftigte, die für Gepäckabfertigung, Flugzeugabfertigung, Boarding und andere zentrale Dienste am Boden zuständig sind.

Die Arbeitsniederlegungen fallen in eine Zeit starken Reiseaufkommens, in der Millionen Fluggäste (Quelle auf Englisch) spanische Flughäfen passieren.

Hier die wichtigsten Informationen für Reisende.

Große spanische Flughäfen: Streiks stören Osterverkehr

Das Bodenpersonal der Flughäfen will in der stark frequentierten Reisezeit der Semana Santa (Karwoche) streiken.

Zu den Ausständen haben unter anderem die Gewerkschaften UGT, CCOO und USO aufgerufen. Hintergrund sind Streitigkeiten über Löhne, Arbeitsbedingungen und der Druck hin zu branchenweiten Tarifverträgen.

Beschäftigte des Abfertigers Groundforce, der Verträge an zwölf spanischen Flughäfen hat, treten ab Freitag, dem 27. März, in einen unbefristeten Streik. An Montagen, Mittwochen und Freitagen legen sie die Arbeit in drei Zeitfenstern nieder: von fünf bis sieben Uhr morgens, von elf bis siebzehn Uhr und von 22 Uhr bis Mitternacht.

Weitere Abfertigungsfirmen planen ganztägige Streiks am 28. und 29. März sowie vom zweiten bis sechsten April. Kommt keine Einigung zustande, können diese Ausstände immer wieder bis zum 31. Dezember stattfinden, auch an Wochenenden.

Die Arbeitskämpfe treffen einige der verkehrsreichsten Flughäfen des Landes, darunter Madrid-Barajas, Málaga-Costa del Sol, Alicante-Elche, Palma de Mallorca, Barcelona-El Prat, Gran Canaria, Tenerife Sur und Norte, Lanzarote, Fuerteventura, Valencia, Ibiza und Bilbao.

Reisende müssen mit Schlangen und Verspätungen rechnen

Nach Vorgaben der Regierung ist ein Mindestbetrieb garantiert. Die meisten Flüge dürften daher stattfinden, doch Reisende sollten mit Verspätungen und Änderungen im Flugplan rechnen.

Weil weniger Bodenpersonal arbeitet, dauern die Umläufe der Flugzeuge länger. Verspätungen können sich so über den Tag auf weitere Verbindungen ausweiten.

An betroffenen Flughäfen sollten Passagiere mehr Zeit für Check-in und Gepäckaufgabe einplanen, mit Verzögerungen bei der Gepäckausgabe rechnen und sich auf langsameres Einsteigen und Aussteigen einstellen.

Reisenden wird geraten, den Status ihres Fluges über die Webseiten der Fluggesellschaften oder Flughäfen zu prüfen, frühzeitig zum Check-in zu erscheinen und nach Möglichkeit nur Handgepäck mitzunehmen.

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