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Ein Löschflugzeug bekämpft einen Brand in der Nähe von Limassol

Video. Zypern: Waldbrand unter Kontrolle, Gefahr aber nicht ganz gebannt

Ein Wald- und Buschbrand, der sich seit Sonntag nordwestlich der zyprischen Hafenstadt Limassol ausgebreitet hat, ist am Montag vorerst unter Kontrolle gebracht worden. Nach ersten Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums wurden von den Flammen bis zu zehn Quadratkilometer Busch- und Waldgebiet nahe der Ortschaft Alassa zerstört, berichtete der staatliche zyprische Rundfunk am Montag. Menschen seien nicht verletzt worden, allerdings seien Nutztiere und Ställe den Flammen zum Opfer gefallen, hieß es.

Ein Wald- und Buschbrand, der sich seit Sonntag nordwestlich der zyprischen Hafenstadt Limassol ausgebreitet hat, ist am Montag vorerst unter Kontrolle gebracht worden. Nach ersten Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums wurden von den Flammen bis zu zehn Quadratkilometer Busch- und Waldgebiet nahe der Ortschaft Alassa zerstört, berichtete der staatliche zyprische Rundfunk am Montag. Menschen seien nicht verletzt worden, allerdings seien Nutztiere und Ställe den Flammen zum Opfer gefallen, hieß es.

Trotz der Löscharbeiten zahlreicher Hubschrauber und Löschzüge gebe es immer wieder ein Auflodern der Flammen, berichtete die Zeitung "Cyprus Times" am Montagmittag. Auch wurden für den Nachmittag wieder starke Winde erwartet, nachdem es am Morgen fast windstill gewesen war, so dass die Flammen erneut massiv angeheizt werden könnten, wie es beim griechischen Nachrichtensender ERTnews hieß.

Internationale Hilfe

Der kleinen Inselrepublik wurde international von vielen Seiten Hilfe angeboten oder geschickt. Die Regierung in Nikosia hatte ihrerseits bereits die EU für Unterstützung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefragt. Daraufhin entsandte EU-Mitglied Griechenland zwei Löschflugzeuge sowie 20 Tonnen Löschmittel. Aber auch die Verwaltung der türkisch-besetzten Nordhälfte der Insel bot dem Süden Hilfe an, ebenso wie Israel und der Libanon. Diese Hilfe sei jedoch zunächst nicht notwendig gewesen, sagte der Sprecher der zyprischen Feuerwehr im Staatsfunk.

Auf Zypern ist es wie in vielen Ländern Südosteuropas seit Wochen sehr trocken und heiß. Brechen Brände aus, sind vor allem die um die Jahreszeit in der Region herrschenden starken Winde ein Problem: Sie können kleine Brandherde binnen Stunden zu gewaltigen Waldbränden anheizen.

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