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Proteste gegen Asyl-Entscheidung in Belgien
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Video. Männer auf der Straße: Protest gegen harten Asyl-Beschluss in Belgien

Gegen die Entscheidung der belgischen Regierung, keine alleinstehenden Männer mehr in Asylunterkünften aufzunehmen, haben in Brüssel zahlreiche Menschen protestiert.

Gegen die Entscheidung der belgischen Regierung, keine alleinstehenden Männer mehr in Asylunterkünften aufzunehmen, haben in Brüssel zahlreiche Menschen protestiert.

Mehrere Menschenrechtsorganisationen, aber auch die Hauptstadtregion Brüssel kritisieren den Entschluss. Die belgische Regierung begründet die Entscheidung mit einem Mangel an Plätzen in Unterkünften für Asylsuchende. Das bedeutet, dass alleinstehende Männer keine Aufnahmeplätze in einem von Fedasil (Föderale Agentur für die Aufnahme von Asylbewerbern) betriebenen Zentrum mehr erhalten werden, da Familien Vorrang haben. "In den letzten Tagen ist die Zahl der Familien mit Kindern, die Asyl beantragen, stark angestiegen", betont Regierungsvertreterin Nicole de Moor.

In einer Pressemitteilung erklärte die Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung Nicole de Moor, dass sie präventiv wegen des "wachsenden Zustroms von Familien und Kindern", die in Belgien Zuflucht suchen, aktiv werde. Die flämische Christdemokratin will "absolut vermeiden, dass Kinder im Winter auf der Straße landen".

Hilfsorganisation beklagen, dass schon jetzt viele Asylbewerber in die Obdachlosigkeit getrieben werden und dass Belgien seinen internationalen Verpflichtungen nicht nachkomme.  Im vergangenen Winter herrschten wegen mangelnder Unterkünfte für Geflüchtete in Belgien teils unmenschliche Zustände.

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