Bewohnerinnen des Gazastreifens in einer Schule.

Video. Wohin fliehen? Zehntausende im Gazastreifen drängen sich in 44 Schulen

Seit der Konflikt zwischen der Hamas und Israel eskaliert ist, versuchen sich die Menschen im Gazastreifen in Sicherheit zu bringen. Aber wo sollen sie hin? Der kleine Landstreifen wird als Reaktion auf den brutalen Angriff der Hamas massiv von Israel bombadiert. 

Seit der Konflikt zwischen der Hamas und Israel eskaliert ist, versuchen sich die Menschen im Gazastreifen in Sicherheit zu bringen. Aber wo sollen sie hin? Der kleine Landstreifen wird als Reaktion auf den brutalen Angriff der Hamas massiv von Israel bombadiert. 

Laut dem UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hatten bereits am Samstag mehr als 20.000 Menschen in den Schulen des Hilfswerks im Gazastreifen Zuflucht gesucht. Die Neuankömmlinge in einer Schule in Gaza brachten Matratzen und andere Habseligkeiten mit und packten ihre Kinder in kleine, überfüllte Klassenzimmer.

Einige Kinder drängten sich in Zimmern neben Stapeln von Schulbüchern und anderem Material, während Familien auf den Terrassen der Schule ausharrten und in einer kurzen Pause der Luftangriffe ihre Telefone überprüften.

"Wir wussten nicht, wohin wir gehen sollten", sagte Umm Mohammad, die mit ihrem Sohn  Mohammad in einem Bezirk an der Ostgrenze des Gazastreifens lebt. Sie beschrieb, wie sie mitten in der Nacht durch Schreie, Angriffe und Evakuierungsaufrufe wach wurde. "Wie durch ein Wunder erreichten wir die Schulen, denn es gab keine Transportmittel."

Das UNRWA teilte mit, dass der Betrieb von neun Wasserbrunnen eingestellt wurde, und auch die Zentren für die Verteilung von Lebensmitteln, die mehr als 540.000 Einwohner:innen des Gazastreifens versorgen, wurden geschlossen. UNRWA-Sprecher Adnan abu Hasna sagte, rund 20.300 Vertriebene seien derzeit in 44 Schulen untergebracht. "Wir gehen davon aus, dass diese Zahlen mit der Fortsetzung der Operationen steigen werden."