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Eissturm in den USA: Menschen erfrieren und knapp die Hälfte der Flüge fallen aus

Eine Person überquert eine Straße während eines Schneesturms, Sonntag, 25. Januar 2026, in Washington.
Eine Person überquert eine Straße während eines Schneesturms, Sonntag, 25. Januar 2026, in Washington. Copyright  Julia Demaree Nikhinson/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Copyright Julia Demaree Nikhinson/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Ein historischer Wintersturm hat landesweit zu Verkehrsbehinderungen, massiven Flugausfällen und Stromausfällen geführt. In den kommenden Tagen wird es eisig bleiben.

Ein schwerer Wintersturm hat weite Teile der Vereinigten Staaten heimgesucht und in mehreren Bundesstaaten sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt und es kam zu Stromausfällen. Ingesamt sind bisher mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.

Etwa zwei Drittel der USA sind von der bitteren Kälte betroffen, wobei der Mittlere Westen, der Süden und der Nordosten besonders stark betroffen sind. Es wird erwartet, dass ein neuer arktischer Luftstrom die Temperaturen in den bereits von Schnee und Eis bedeckten Gebieten noch weiter senken wird.

In Gebieten nördlich von Pittsburgh fielen am späten Montag bis zu 50 Zentimeter Schnee und es wurde bis zu 31 Grad Celsius kalt, so der Nationale Wetterdienst. New York erlebte den schneereichsten Tag seit Jahren, wobei in einigen Gebieten bis zu 38 Zentimeter Schnee fielen.

Die Prognostiker warnten, dass am Wochenende ein weiterer Wintersturm Teile der Ostküste treffen könnte.

Menschen warten während eines Wintersturms am Sonntag, dem 25. Januar 2026, in New York auf dem Times Square, um die Straße zu überqueren.
Menschen warten während eines Wintersturms am Sonntag, 25. Januar 2026, am Times Square in New York darauf, die Straße zu überqueren. Heather Khalifa/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.

Aufgrund der anhaltenden arktischen Temperaturen stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30. Zu den Opfern gehören zwei Menschen, die in Massachusetts und Ohio von Schneepflügen überfahren wurden, Teenager, die bei tödlichen Schlittenunfällen in Arkansas und Texas ums Leben kamen, sowie eine erfrorene Frau, die nach dem Verlassen einer Bar in Kansas schneebedeckt gefunden wurde. In New York City meldeten die Behörden, dass mindestens acht Menschen im Freien tot aufgefunden wurden.

Starke Schneefälle von Arkansas bis Neuengland führten zu weitreichenden Reiseunterbrechungen, Flugstreichungen und Schulschließungen.

Im ganzen Land kam es zu mehr als 12.000 Flugverspätungen oder -ausfällen. Am Sonntag wurden 45 Prozent der US-Flüge gestrichen, die höchste Rate seit der COVID-19-Pandemie, so das Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium.

Hunderttausende waren ohne Strom, mehr als 560.000 Stromausfälle wurden am Montagabend gemeldet, vor allem im Süden des Landes.

Ein Elektriker arbeitet am Montag, dem 26. Januar 2026, nach einem Eissturm am Wochenende an der Wiederherstellung der Stromversorgung in Oxford, Mississippi.
Ein Elektriker arbeitet am Montag, 26. Januar 2026, nach einem Eissturm am Wochenende an der Wiederherstellung der Stromversorgung in Oxford, Mississippi. Bruce Newman/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.

In Mississippi wurde der schlimmste Eissturm seit 1994 verzeichnet. Die Behörden beeilten sich, Feldbetten, Decken, Wasserflaschen und Generatoren an die Warnstationen in den schwer betroffenen Gebieten zu liefern.

In Nashville, Tennessee, wurde am Montag die Stromversorgung in Tausenden von Haushalten und Unternehmen wiederhergestellt, doch rund 146 000 waren weiterhin ohne Strom. Viele Hotels waren über Nacht ausgebucht, da die Bewohner versuchten, ihren dunklen und kalten Häusern zu entkommen.

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