Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Südlibanon: Rettungskräfte sichern Ort israelischen Angriffs im Südlibanon

Video. Libanon: neuer israelischer Angriff und Gegenbeschuss durch Hisbollah

Zuletzt aktualisiert:

Bei tödlichen israelischen Angriffen im Libanon wird in Zebdine nahe Nabatieh ein Gebäude getroffen. Gleichzeitig feuert die Hisbollah Raketen und Drohnen über die Grenze, die Spannungen in der Region nehmen weiter zu.

Im Libanon hat in der Nacht ein weiterer tödlicher israelischer Angriff ein Gebäude in Zebdine nahe Nabatieh im Süden in Schutt und Asche gelegt. Einsatzkräfte und Anwohner suchten unter den Trümmern nach Opfern. Der Angriff erfolgte nur wenige Stunden, nachdem bei einem israelischen Luftschlag im Beiruter Stadtteil Jnah nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens fünf Menschen getötet und einundzwanzig weitere verletzt worden waren. Die Angriffe zeigen, wie sich der Konflikt immer stärker auf libanesisches Territorium ausweitet und Zivilisten inzwischen auch in Gegenden gefährdet sind, die bislang weit von den üblichen Frontlinien entfernt lagen.

WERBUNG
WERBUNG

Die Hisbollah erklärte am Donnerstag, sie habe Drohnen und Raketen auf Nordisrael abgefeuert. In mehreren Grenzorten heulten daraufhin die Sirenen, und israelische Behörden aktivierten eilig die Luftabwehr. Die Angriffe stehen im Zusammenhang mit einer breiteren regionalen Eskalation: Iran griff erneut mit Raketen israelische Ziele an, was Regierungsstellen in Tel Aviv als einen der direktesten Angriffe Teherans seit Beginn der aktuellen Kampfphase bezeichneten. Die Kombination aus israelisch-libanesischem Schlagabtausch und iranisch-israelischen Angriffen schürt massiv die Sorge vor einem größeren regionalen Krieg, in den mehrere Staaten sowie nichtstaatliche Akteure hineingezogen würden.

Die Gewalt verstärkt bereits die weltweiten Sorgen um die Wirtschaft. Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent sprang über 108 Dollar je Barrel, weil die Märkte mit länger anhaltenden Störungen im Nahen Osten rechnen. Investoren sorgen sich besonders um die Sicherheit wichtiger Schifffahrtsrouten und der Energieinfrastruktur, zumal der Libanon nahe an großen ölproduzierenden Ländern liegt und in Syrien bewaffnete Gruppen aktiv sind. Die Eskalation hat zudem mehrere westliche Regierungen veranlasst, zur Deeskalation aufzurufen. Sie warnen, eine weitere Zuspitzung könnte die gesamte östliche Mittelmeerregion destabilisieren.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG