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Papst Leo XIV. küsst einem Priester während der traditionellen Gründonnerstagsfeier die Füße

Video. Von Chrisammesse bis Fußwaschung: Papst Leo startet in erste Osterzeit

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Papst Leo XIV. feiert sein erstes Osterfest im Amt mit Fußwaschung von Priestern, setzt Franziskus’ Tradition fort und warnt vor Machtgier in der Welt.

Am Donnerstag hat im Vatikan der Kern der Karwoche begonnen: Papst Leo XIV. feierte in der Petersbasilika die Chrisam-Messe und warnte vor Machtmissbrauch und Herrschsucht. Vor Kardinälen, Bischöfen und Hunderten von Priestern segnete das Kirchenoberhaupt die Öle, die in ganz Rom bei Taufen, Firmungen und Krankensalbungen zum Einsatz kommen sollen. Zugleich rief er die Katholikinnen und Katholiken dazu auf, den Dienst am Nächsten über die Logik der Gewalt zu stellen.

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Später am Tag zelebrierte er in der römischen Erz­basilika Sankt Johann im Lateran die traditionelle Gründonnerstagsmesse vom Letzten Abendmahl. Dort wusch und küsste er die Füße von zwölf Priestern.

Seine Worte wogen besonders schwer, denn die Christinnen und Christen bereiten sich auf Ostern vor, überschattet vom Krieg im Nahen Osten und neuer globaler Unsicherheit. Die Liturgien am zweiten April – eine im Vatikan, eine in Rom – gehören zu den symbolträchtigsten Feiern des Gründonnerstags und markieren Leos erste Osterzeit als Papst.

In seiner Predigt erklärte er, aus „Machtmissbrauch“ könne weder im religiösen noch im öffentlichen Leben Gutes erwachsen. Die Gegenwart bezeichnete er als „dunkle Stunde der Geschichte“.

Die Chrisam-Messe eröffnet offiziell das Ostertriduum. Es folgen die Karfreitagsandachten im Kolosseum und die Osternacht in der Petersbasilika, zwei der meistbeachteten Ereignisse im christlichen Jahreslauf.

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