Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den „abscheulichen Bombenanschlag“ scharf und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus.
In Pakistan sind mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Ein Bombenanschlag traf einen Zug, der Militärangehörige in der südwestlichen Provinz Belutschistan transportierte.
Die Explosion ereignete sich am Sonntag, als der Zug den Bereich Chaman Phatak in der Provinzhauptstadt Quetta passierte. Nach bisherigen Angaben kamen dabei mindestens 24 Menschen ums Leben.
Bilder und Videoaufnahmen vom Ort des Anschlags zeigen Trümmerhaufen, ausgebrannte Zugwaggons und Autos.
Ein hochrangiger Beamter sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein mit Sprengstoff beladenes Auto sei in einen der Waggons gerast und habe eine schwere Explosion ausgelöst.
Die Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA), die einen unabhängigen Staat Belutschistan anstrebt, reklamierte den Anschlag nach Medienberichten für sich.
Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den „abscheulichen Bombenanschlag“ in einer auf X veröffentlichten Erklärung scharf und erklärte, solche „feigen Terrorakte“ könnten den Entschluss des pakistanischen Volkes nicht brechen.
„Ich spreche den Familien der Opfer mein tief empfundenes Beileid aus und bete für die rasche Genesung der Verletzten“, fügte er hinzu.
Auch die Senatorin Sherry Rehman, frühere pakistanische Botschafterin in den USA, verurteilte den Anschlag. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder gewesen, die zum islamischen Eid-Fest unterwegs waren, sagte sie.
„Die Täter solcher Gräueltaten sollten wissen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Sicherheitskräfte ein Rückgrat aus Stahl haben“, sagte Rehman.