Die Schweiz hat am 16. Juni in Basel Tausende Sammler, Händler und Künstler empfangen. Art Basel eröffnete seine exklusiven Vorschautage für VIP-Gäste und steht damit im Fokus als möglicher Hinweis auf neues Vertrauen in den globalen Kunstmarkt nach einigen schwierigen Jahren.
Werke bedeutender Künstler wie Henry Moore, Pablo Picasso, Andy Warhol und David Hockney zogen auf der Messe große Aufmerksamkeit auf sich. Die Organisatoren berichten von steigenden Besucherzahlen und wachsender Nachfrage internationaler Käufer – ein Zeichen, dass die Stimmung am Markt wieder besser wird. Mit rund 4.000 vertretenen Künstlern bleibt Art Basel eines der einflussreichsten Ereignisse im internationalen Kunstkalender.
Nach dem Art Basel & UBS Global Art Market Report stiegen die weltweiten Kunstverkäufe im Jahr 2025 um vier Prozent auf fast 60 Milliarden Dollar, nach zuvor zwei Jahren Rückgang. Art-Basel-Chef Noah Horowitz spricht von einer „K-förmigen Erholung“: Das stärkste Wachstum konzentriert sich auf Werke mit einem Wert von mehr als zehn Millionen Dollar, während sich das mittlere Segment weiter anpasst.
Die Messe steht auch für die generelle Rückkehr zum persönlichen Handel. Kunstmessen machen inzwischen 35 Prozent des Umsatzes von Händlern aus und bleiben damit ein zentraler Faktor der Branche. Die diesjährige Ausgabe hat zudem besondere emotionale Bedeutung nach dem jüngsten Tod des britischen Künstlers David Hockney. Seine Arbeiten sind zu sehen, ebenso großformatige Installationen im renommierten Sektor Unlimited der Messe.