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Israels Minister Ben-Gvir nach Tod israelischer Soldaten: 'Ganz Libanon muss brennen'

Israels rechtsextremer Politiker Itamar Ben-Gvir gestikuliert nach Veröffentlichung von Nachwahlbefragungen in der Parteizentrale in Jerusalem am zweiten November 2022.
Der israelische Ultrarechts-Politiker Itamar Ben-Gvir gestikuliert im Parteihauptquartier in Jerusalem, nachdem Hochrechnungen veröffentlicht werden, am zweiten November 2022. Copyright  Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Nach dem Tod von vier israelischen Soldaten im Südlibanon fordert Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir eine harte Reaktion. Seine Aussagen sorgen erneut für Empörung.

Israels Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hat nach dem Tod von vier israelischen Soldaten im Südlibanon mit scharfen Worten reagiert. "Ganz Libanon müsse brennen", schrieb er auf X.

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"Für jede Träne einer israelischen Mutter müssten 1.000 libanesische Mütter weinen", erklärte der rechtsextreme Polizeiminister Ben-Gvir weiter.

Israels Armee meldet Angriffe im Südlibanon

Die israelische Armee teilte mit, die Soldaten seien "im Einsatz" getötet worden, als ihr Panzer bei einer Operation nahe Kfar Tebnit getroffen worden sei. Unter den Toten sei der 32-jährige Oberstleutnant Dor Gedalia Ben Simhon, Kommandeur des 52. Bataillons der 401. Panzerbrigade.

In der Nacht flog die israelische Armee nach eigenen Angaben Angriffe im gesamten Süden des Libanon. Ziel seien Kämpfer der Hisbollah sowie Infrastruktur der Miliz gewesen. Medienberichten zufolge kamen dabei bis zum Morgen 18 Menschen ums Leben.

Die Eskalation folgt nur wenige Tage, nachdem Vertreter der USA und des Iran ein erstes Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges unterzeichnet hatten. Das Übergangsabkommen verpflichtet beide Seiten und ihre Verbündeten, alle militärischen Aktivitäten einzustellen – auch im Libanon.

"Bei allem Respekt vor den Amerikanern muss Israel der ganzen Welt klarmachen, dass das Blut unserer Söhne und die Sicherheit unserer Bürger nicht preisgegeben werden", schrieb Ben-Gvir am Freitag.

Ben-Gvir stand bereits zuvor in der Kritik

Bereits im Mai hatte Ben-Gvir mit einem Video Empörung ausgelöst. Darin verspottete er festgenommene Aktivisten der Global Sumud Flotilla, die Hilfsgüter nach Gaza bringen wollten.

In dem Clip ist zu sehen, wie der Minister die Festgehaltenen beschimpft und eine große israelische Flagge schwenkt. Die Aktivisten knien dabei mit auf den Rücken gefesselten Händen auf dem Boden.

"Willkommen in Israel, wir sind hier die Hausherren", sagt Ben-Gvir in der Aufnahme.

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte damals, Ben-Gvirs Umgang mit den Aktivisten entspreche "nicht den Werten und Normen Israels".

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