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Rekordhitze: Frankreich erlebt historisch heißen Tag

Touristen auf dem Trocadéro-Platz in Paris während einer Hitzewelle am zweiten Juni 2025.
Touristen auf dem Place du Trocadéro in Paris während einer Hitzewelle am 2. Juni 2025. Copyright  AP Photo/Christophe Ena, File
Copyright AP Photo/Christophe Ena, File
Von Nathan Joubioux
Zuerst veröffentlicht am
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An diesem Montag lagen die Durchschnittstemperaturen landesweit bei 29,2 Grad - es war damit der drittwärmste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen.

So etwas hat es noch nie gegeben. Frankreich erlebt seit fast einer Woche eine außergewöhnliche Hitzewelle. Météo-France hat für Dienstag, den 23. Juni, 54 Départements auf rote Wetterwarnstufe gesetzt. Die Warnung betrifft rund 39 Millionen Menschen.

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Am Montag wurden landesweit mehr als 450 Hitzerekorde gebrochen oder eingestellt. Mit einer nationalen Durchschnittstemperatur von 29,2 °C war es der drittwärmste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Département Cher kletterte das Thermometer sogar auf 43,3 °C.

In Paris könnte das Thermometer zur Wochenmitte die Marke von 40 °C überschreiten. Schon jetzt hat die Hauptstadt ihren Juni-Temperaturrekord gebrochen: Am Montag wurden 38,4 °C gemessen.

Auch andere Städte meldeten neue Rekorde, etwa Rennes (40,6 °C), Angers (40,9 °C), Saintes (42 °C) und Bordeaux (41,9 °C).

An diesem Dienstag wird Sébastien Lecornu eine neue ressortübergreifende Krisenzelle leiten, die zweite innerhalb weniger Tage.

Die Nacht von Sonntag auf Montag verlief ebenfalls außergewöhnlich heiß, vor allem in Nouvelle-Aquitaine, in den Pays-de-la-Loire und im Centre-Val-de-Loire. Dort registrierten die Meteorologen laut Météo-France minimale Temperaturen, wie sie noch in keinem Monat zuvor gemessen wurden. „In Alençon sank das Thermometer nicht unter 22,8 °C, in Saint-Nazaire nicht unter 23,2 °C, in Tours und Blois nicht unter 23,4 °C, in Poitiers nicht unter 24,6 °C und in Cholet nicht unter 24,9 °C. In Paris-Montsouris wurde eine Tiefsttemperatur von 24,2 °C gemessen“, hieß es weiter.

Achtzehn Todesopfer

Die Hitzewelle, die der von August 2003 ähnelt, hat bereits mehrere Todesopfer gefordert. Am Montag sind im Département Vaucluse zwei Kinder tot aufgefunden worden, nachdem sie sich im Familienauto eingeschlossen hatten. Bereits am Sonntag sind drei ältere Menschen in ihrem Wohnhaus ums Leben gekommen – im Département Gironde.

Auch beim Baden kam es zu tödlichen Unfällen. Am Wochenende sind nach Angaben der Sécurité civile landesweit 13 Menschen ertrunken.

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