Sechs Kragenbären aus Asien, die aus Gallefarmen in Südkorea gerettet wurden, haben im Waldgehege des Knuthenborg Safaripark in Dänemark ein neues Leben begonnen.
Die Aufnahmen zeigen ihre Reise: In Cheongju werden die Tiere betäubt und in Holzkisten verladen. Dann geht es weiter nach Dänemark, wo sie Schritt für Schritt in gesicherte Gehege entlassen werden. Am Ende betreten die Bären erstmals Wald und Wasser.
Zuvor hatten die Tiere in engen Käfigen gelebt, um ihnen regelmäßig Galle abzuzapfen. Erst nach mehr als zwei Jahren Planung durch NGOs, Tierärzte und Behörden in Südkorea und Europa wurde die Umsiedlung möglich.
Die Reise führte per Lkw und Flugzeug nach Dänemark und war Teil eines sorgfältig gesteuerten Freilassungsprozesses. Mitarbeitende in Knuthenborg berichten, dass sich die Bären schnell eingelebt haben: Ein Tier schwimmt bereits, ein anderes frisst Blätter, während sie den Bear Forest erkunden.