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Drohnenangriffe auf Frachter im Schwarzen Meer - Schiff versenkt

Rumen Radew, bulgarischer Ministerpräsident
Rumen Radew, bulgarischer Ministerpräsident -  Copyright  Vessel Finder
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Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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Die bulgarische Regierung will den russischen Botschafter einbestellen. Einer der Frachter sank den offiziellen Angeben zufolge östlich von Krapez, ein weiterer soll beschädigt vor Kap Sweti Atanas treiben.

Zwei Schiffe sind im Schwarzen Meer von Drohnen getroffen worden, eines davon ist gesunken, wie Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew am Dienstag mitteilte.

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Der Vorfall ereignete sich seinen Angaben zufolge rund 24 Kilometer vor der bulgarischen Küste.

Radew machte keine Angaben dazu, unter welcher Flagge die Schiffe fuhren oder welche Ladung sie an Bord hatten. Später wurde dann allerdings bekannt, dass der russische Botschafter einbestellt werden soll. Dann schrieb Radew auf Facebook, dass der Verdacht, Russland stecke hinter den Angriffen nahe liege. Beweise dafür gebe es aber nicht.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilte die Angriffe. Es handele sich um eine Eskalation des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. "This is unacceptable", so die Kommissionspräsidentin. Man müsse die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Erst in der vergangenen Woche waren vor der bulgarischen Küste zwei Handelsschiffe durch einen Drohnenangriff beschädigt worden. Eines der Schiffe sank, von seiner Besatzung fehlt seither jede Spur. Auf dem zweiten Schiff brach nach Angaben der bulgarischen Behörden ein Feuer aus. Die 18 Besatzungsmitglieder konnten sich jedoch in Sicherheit bringen.

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