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Onlinebank Revolut meldet weltweite Störung: das Wichtigste im Überblick

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Von Jonathan Benton
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Am Dienstag waren App und Dienste von Revolut für Millionen Nutzer down. Laut Unternehmen lag es an einem Stromausfall in einem Google‑Cloud‑Rechenzentrum bei London, die Probleme sind nun behoben.

Die Onlinebanking-App Revolut meldet, dass eine Störung, die am Dienstag Millionen Nutzerinnen und Nutzer betroffen hat, inzwischen behoben ist.

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„Aufgrund einer aktuellen Störung bei Google Cloud konnten Kundinnen und Kunden heute vorübergehend Probleme mit der Revolut-App gehabt haben“, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. „Die Ursache ist inzwischen behoben, alle Dienste laufen wieder.“

Schon am Morgen hatten sich die ersten Betroffenen gemeldet. Sie kamen nicht an ihr Geld und konnten ihre Karten nicht einsetzen. Zahlungen wurden abgelehnt. Andere sahen Fehlermeldungen, wenn sie sich in die App einloggen wollten, um ihr Konto zu prüfen.

Nach zahlreichen Berichten in sozialen Netzwerken veröffentlichte Revolut eine Erklärung. Das Unternehmen versicherte, es arbeite an der Lösung und die Einlagen seien sicher.

„Wir verzeichnen derzeit eine Störung, die mehrere Dienste betrifft. Wir können bestätigen, dass das Geld und die Daten aller Kundinnen und Kunden sicher sind“, hieß es in der Mitteilung von Revolut.

„Seit der Störung am Morgen arbeiten wir an der Behebung. Wir entschuldigen uns bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten.“

Die Probleme scheinen mit einem Stromausfall in einem Google-Cloud-Rechenzentrum in der Nähe von London zusammenzuhängen, der am Dienstag zu schweren Ausfällen führte.

Google erklärte in einem Service-Update, seine Cloud-Dienste seien „wegen eines Stromereignisses“ ausgefallen. Auch mehrere andere britische Banken berichteten von Störungen.

Inzwischen teilte Google mit, das Problem sei für „die meisten“ Kundinnen und Kunden „abgemildert“ worden. Eine „sehr kleine Zahl“ habe jedoch weiterhin Schwierigkeiten.

Revolut-Störung trifft Millionen Kundinnen und Kunden

Am Dienstag konnten Millionen Revolut-Nutzerinnen und -Nutzer über Stunden nicht auf ihr Guthaben zugreifen und keine Kartenzahlungen tätigen.

Beschwerden kamen aus aller Welt. Nutzerinnen und Nutzer in Großbritannien, Irland, Frankreich, Spanien, Japan und weiteren Ländern meldeten Ausfälle. Ob wirklich alle Revolut-Konten betroffen sind, ist noch unklar.

Revolut gilt als wertvollstes Start-up Europas. Das Unternehmen wird aktuell mit 121,1 Milliarden Dollar bewertet und liegt damit über klassischen Bankriesen wie Barclays, Lloyds oder Santander.

Nach eigenen Angaben hat Revolut mehr als 80 Millionen Privatkundinnen und -kunden. Rund 1 Million neue Nutzer kommen alle 17 Tage hinzu. Bleibt das Tempo, könnte das Unternehmen Mitte 2027 die Marke von 100 Millionen Kundinnen und Kunden überschreiten.

Die Onlinebank gewann besonders durch Vorteile für Reisen ins Ausland an Popularität. Dazu gehören günstige Wechselkurse, gebührenfreies Bezahlen und weltweite Bargeldabhebungen am Automaten ohne Zusatzkosten. Höherwertige Kontomodelle bieten außerdem medizinische Versicherungen, Zugang zu Flughafenlounges und Leistungen bei Reiseverspätungen.

Zwischen Revolut-Konten sind Echtzeitüberweisungen kostenlos möglich. Auslandsüberweisungen lassen sich schnell und mit niedrigen Gebühren abwickeln.

Die größten Märkte des in Großbritannien ansässigen Start-ups liegen im Vereinigten Königreich mit 13 Millionen Kundinnen und Kunden, in Spanien mit 6 Millionen und in Frankreich mit 5 Millionen.

Mehr als 750.000 Unternehmen nutzen zudem den Dienst Revolut Business.

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