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Zypern: Man schafft Millionen Euro beiseite oder man verliert sie

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Zypern: Man schafft Millionen Euro beiseite oder man verliert sie

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Eine Untersuchungskommission soll in Zypern klären, wie es zur Bankenkrise kommen konnte. In der Folge zog es der bisherige Finanzminister Michalis Sarris zu Beginn der Woche vor, sein Amt aufzugeben. Auch sollen hunderte Millionen Euro rechtzeitig ins Ausland geschafft worden sein. Großanlegern droht unterdessen eine Zwangsabgabe, wie Peter Vanden Houte von der niederländischen Bank ING erläutert. Sie könnten mehr als 40 Prozent verlieren. Ausländische Investoren würden in den nächsten Jahren abgeschreckt. Der Finanzsektor sei durch den Vertrauensverlust sowie dadurch angeschlagen, dass Investoren ihr Geld verlören. Die Wirtschaft Zyperns wird in den nächsten Jahren mehr als 20 Prozent schrumpfen”, schätzt der Finanzfachmann. “Aus diesem Grund werden die Schulden der Regierung wachsen und am Ende könnte eine zweite Rettung notwendig sein.” Euronews sprach mit einem zyprischen Anwalt und Unternehmer, der in den vergangenen Tagen Millionen Euro verloren hat.

Wir sind mit Andreas Neocleous in Nikosia verbunden, dem Gründer einer der größten Anwaltskanzleien Europas, die mit vielen internationalen Unternehmen zusammenarbeitet. Neocleous zählte zu den ersten, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Russland aufnahmen und russisches Kapital auf die Insel brachten. Willkommen bei Euronews.