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Vettel fährt für Ferrari

Vettel fährt für Ferrari
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Von Euronews
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Nach dem offiziellen Bye-bye von Fernando Alonso, der Ferrari in der kommenden Formel-1-Saison verlassen wird, kündigt “Scuderia di Maranello auf Twitter an, dass der Heppenheimer Sebastian Vettel nun für Ferrari starten wird:

Ufficiale: Sebastian Vettel è pilota della ScuderiaFerrari</a>! &#10;Formazione 2015 con Kimi Raikkonen! <a href="https://twitter.com/hashtag/WelcomeSeb?src=hash">#WelcomeSeb</a></p>&mdash; Scuderia Ferrari (ScuderiaFerrari) November 20, 2014

2015 werden also der Finne Kimi Raikkonen und Sebastian Vettel für Ferrari starten.

Per la prima volta nella storia in ScuderiaFerrari</a> un 4 volte Campione del Mondo! <a href="https://twitter.com/hashtag/WelcomeSeb?src=hash">#WelcomeSeb</a> <a href="http://t.co/cHqoye2nkH">http://t.co/cHqoye2nkH</a> <a href="http://t.co/BOvjpITbb9">pic.twitter.com/BOvjpITbb9</a></p>&mdash; Scuderia Ferrari (ScuderiaFerrari) November 20, 2014

Vettel erklärte, Schumacher im roten Auto, das sei sein Kindertraum gewesen. Michael Schumacher sei sein Idol gewesen und es sei eine Ehre für Schumacher, für Ferrari zu starten.

Vettel: "When I was a kid, Michael Schumacher in the red car was my greatest idol. It's an honour to be at Ferrari." pic.twitter.com/PaDNpRsEC0

— Eurosport.com (@EurosportCom_EN) November 20, 2014

Alonso hatte seit 2010 vergeblich versucht, mit Ferrari an die glorreiche Schumacher-Ära anzuknüpfen.

#GrazieFernandohttp://t.co/xWw3yZIV6L ENGhttp://t.co/4nPoQXtIFI ITAhttp://t.co/H2Z8Njb9t4 SPA pic.twitter.com/8SVt9G2PcY

— Scuderia Ferrari (@ScuderiaFerrari) November 20, 2014

Schumacher war nach seinen ersten zwei Titeln mit Benetton 1996 zu Ferrari gewechselt. Nach vier Jahren Aufbauarbeit feierte der Kerpener zwischen 2000 und 2004 fünf WM-Triumphe – eine bislang unerreichte Serie.
Vettel blieb die Einstellung dieses Rekords in diesem Jahr verwehrt, gegen die Mercedes-Übermacht konnte er nichts ausrichten.

Beim Schlussakt in Abu Dhabi wird das Titelrennen am Sonntag zwischen WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und seinem Silberpfeil-Kollegen Nico Rosberg entschieden. Vettel kann dann höchstens noch Platz vier in der Gesamtwertung verteidigen.
Schon Anfang Oktober hatte Vettel seinen Abschied von Red Bull zum Saisonende verkündet. Für das Team war der Heppenheimer seit 2009 gefahren. In dieser Zeit gewann der Deutsche 38 Rennen und holte sich von 2010 bis 2013 in jedem Jahr den WM-Titel. In dieser Saison allerdings klagte er über sein unterlegenes Auto und verlor auch das interne Duell gegen seinen neuen Teamrivalen Daniel Ricciardo.
Bei Ferrari darf Vettel aber nicht unbedingt auf schnelle Erfolge hoffen. Zu groß scheint vorläufig der Vorsprung von Mercedes, zu vielfältig sind die Probleme bei Ferrari.

Der 33-Jährige Fernando Alonso erklärte am Donnerstag: “Das ist kein einfacher Tag für mich.” Sein Abschied sei eine “harte, aber sorgfältig durchdachte Entscheidung”, betonte der Asturier.

Zuvor hatte Ferrari die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen verkündet und kurz darauf Vettel als Neuzugang bekanntgegeben.
“Die Scuderia hat entschieden, ihr Vertrauen in den jüngsten Mehrfach-Champion der Formel 1 zu setzen”, sagte Teamchef Marco Mattiaci und lobte Vettel als “einzigartige Mischung aus Jugend und Erfahrung”. Mit ihm und Räikkönen wolle der Rennstall “ein neues Kapitel in der Geschichte von Ferrari schreiben”.
Vettels-Nachfolger bei Red Bull steht bereits fest. Der 20 Jahre alte Russe Daniil Kwjat wird vom Schwesterteam Toro Rosso befördert. “Nur zehn Minuten” habe man für die Personalie gebraucht, knurrte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko.
Auch die lange Beziehung zwischen Vettel und Red Bull zeigte zuletzt deutliche Risse. Nun sucht der Vierfach-Champion die ganz große Herausforderung. “Die Scuderia hat eine lange Tradition in diesem Sport und ich bin
hochmotiviert, das Team zurück an die Spitze zu bringen. Ich werde jedenfalls alles, mein ganzes Herzblut, dafür geben”, sagte Vettel.

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