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Nach Ferguson-Unruhen: Obama will für mehr "Vertrauen" zwischen Polizei und Minderheiten sorgen

Nach Ferguson-Unruhen: Obama will für mehr "Vertrauen" zwischen Polizei und Minderheiten sorgen
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Angesichts anhaltender Proteste gegen vermeintlich rassistische Polizeigewalt in den USA hat Präsident Barack Obama angekündigt, für mehr Vertrauen zwischen Polizei und Minderheiten sorgen zu wollen. Grund für die teils gewalttätigen Demonstrationen war die Entscheidung einer Jury, keine Anklage gegen einen weißen Polizisten zu erheben, der den unbewaffneten schwarzen Jugendlichen Michael Brown in Ferguson erschossen hatte.

Bei einem Treffen mit Vertretern aus Zivilgesellschaft und Polizei kündigte Obama mehrere Maßnahmen an. Es werde eine Einsatztruppe geben, die untersuchen solle, wie Polizeiarbeit verbessert werden könne. Zudem ziehe er strengere Kontrollen bei der Bereitstellung von militärähnlichen Waffen an Polizeibehörden in Erwägung. “Ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn wir hart arbeiten, dafür sorgen können, dass Polizei und Bevölkerung im Kampf gegen Kriminalität Partner werden und dafür sorgen, dass sich jeder sicher fühlt”, so der Präsident. “Wir können Zuversicht und Vertrauen aufbauen, aber das wird nicht über Nacht passieren.”

Justizminister Eric Holder versicherte unterdessen, dass die Justizbehörde ihre Untersuchungen zum Tod Michael Browns fortsetze. Er kündigte zudem an, Richtlinien zur Vermeidung von rassistischen Polizeientscheidungen zu verabschieden. Holder erntete Applaus, als er die Unterbrechung seiner Rede in einer Kirche in Atlanta durch einige Demonstranten als “Ausdruck von Besorgnis und Engagement” lobte. Die Protestierenden wurden aus dem Gotteshaus eskortiert, in dem der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. gepredigt hatte. Die Rede Holders in Atlanta war der Auftakt zu einer Reihe von Treffen mit Vertretern aus Polizei und Minderheiten.

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