Historische Verhandlungen zwischen USA und Kuba in Havanna

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Von Euronews
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Am ersten Tag der Verhandlungen über die Normalisierung der kubanisch-amerikanischen Beziehungen sind erste Meinungsverschiedenheiten zutage getreten.

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In Havanna haben die USA und Kuba Verhandlungen über die Normalisierung ihrer Beziehungen begonnen. Am ersten Tag ging es es um Fragen der Migration. Dabei traten erste Meinungsverschiedenheiten zutage. Die USA bestehen darauf, jene “Wet Foot, Dry Foot” (Nasse-Füße-Trockene-Füße) genannte Sonderregelung beizubehalten, die Kubanern eine Aufenthaltsgenehmigung gewährt, sobald sie einen Fuß auf US-Territorium gesetzt haben. Das stört die Kubaner.

“Das Bestehen auf der “Wet-Foot-Dry-Foot-Politik” und dem “Cuban Adjustment Act” sind noch immer die größten Anreize für eine illegale Auswanderung und Menschenhandel”, klagte die kubanische Verhandlungsführerin Josefina Vidal.

Comunicado de prensa de delegación cubana a ronda de conversaciones migratorias entre #Cuba y #EEUU#USCubahttp://t.co/C6RO4j8JNo

— Cuba MINREX (@CubaMINREX) 21. Januar 2015

Die eigentlichen Gespräche über die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen und die Wiedereröffnung von Botschaften sollen am Donnerstag beginnen.

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