Israel und Hisbollah nicht an Eskalation interessiert

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Von Euronews
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Nach dem gestrigen Gewaltausbruch hat sich die Lage an der israelisch-libanesischen und israelisch-syrischen Grenze am Donnerstag beruhigt.

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Nach dem gestrigen Gewaltausbruch hat sich die Lage an der israelisch-libanesischen und israelisch-syrischen Grenze am Donnerstag beruhigt. Der israelische Rundfunk berichtete, Israels Führung tendiere dazu, vorerst keine weiteren Angriffe zu unternehmen. Verteidigungsminister Mosche Jaalon erklärte, die Hisbollah habe Israel verstehen lassen, dass sie an einer weiteren Eskalation nicht interessiert sei.

Bei den Auseinandersetzungen waren gestern zwei israelische Soldaten und ein 36-jähriger spanischer UN-Soldat getötet worden.

“Ich glaube, ich habe klar gemacht, dass es die Folge der Eskalation war und von Israel ausging”, antwortete der spanische UN-Botschafter Roman Oyarzun Marchesi auf die Frage nach der Verantwortung für den Tod des spanischen Soldaten.

Israel hatte am Mittwoch den Südlibanon mit Artillerie beschossen. Dabei war der spanische Soldat getötet worden. Zuvor hatte die Hisbollah eine israelische Streife angegriffen. Dabei waren zwei israelische Soldaten getötet worden.

Ausgelöst hatte die Welle der Gewalt ein israelischer Luftangriff auf einen Konvoi der Hisbollah bei Kuneitra vor elf Tagen. Dabei waren unter anderem ein bedeutender Hisbollah-Kämpfer und ein General der iranischen Revolutionsgarden getötet worden.

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