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Flüchtlingstragödie im Mittelmeer: Mehr als 200 Todesopfer befürchtet

Flüchtlingstragödie im Mittelmeer: Mehr als 200 Todesopfer befürchtet
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Bei dem jüngsten Flüchtlingsdrama im südlichen Mittelmeer sind möglicherweise mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Das erklärte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR.

Sie bezog sich dabei auf Angaben von Überlebenden.

Auf einem Schlauchboot, dass von Libyen in Richtung Sizilien unterwegs war, waren zu Wochenbeginn mindestens 29 Flüchtlinge erfroren.

Insgesamt sind laut UNHCR drei Schlauchboote mit Flüchtlingen unterwegs gewesen. Auf zwei Booten im Seegebiet zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa wurden mehr als 200 Menschen vermutet. Sie gelten als vermisst.

Ihnen wurden bei starkem Wellengang und niedrigen Temperaturen kaum Überlebenschancen eingeräumt.

Die UNHCR-Sprecherin bezeichnete die Vorfälle als eine “schreckliche und enorme Tragödie”.