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Letzter Einspruch abgelehnt: Australiern droht Vollstreckung der Todesstrafe

Letzter Einspruch abgelehnt: Australiern droht Vollstreckung der Todesstrafe
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Ein Gericht in der indonesischen Hauptstadt Jakarta hat den Einspruch zweier zum Tode verurteilter Australier zurückgewiesen. Sie waren gegen die Verweigerung eines Gnadengesuchs durch den indonesischen Präsidenten Joko Widodo vorgegangen.

Andrew Chan und Myuran Sukumaran waren 2006 in Indonesien wegen Heroinschmuggels zum Tode verurteilt worden.

Sie sind gemeinsam mit mehreren weiteren verurteilten Ausländern auf der Gefängnisinsel Nusakambangan inhaftiert, wo sie durch ein Erschießungskommando hingerichtet werden sollen.

Laut eines Gerichtssprechers haben die Australier mit der Zurückweisung des Einspruchs alle Rechtsmittel ausgeschöpft.

Der Anwalt der verurteilten Drogenschmuggler kündigte an, vor das indonesische Verfassungsgericht zu ziehen.

Die australische Regierung hatte in den vergangenen Monaten mehrfach vergeblich versucht, die Hinrichtungen zu verhindern.