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Kämpfe im Jemen fordern weiter zivile Opfer

Kämpfe im Jemen fordern weiter zivile Opfer
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Von Euronews
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Die Kämpfe im Jemen fordern immer mehr zivile Opfer: In diesem Ort, 70 km von Sanaa entfernt, sind bei einem Luftangriff der saudisch angeführten

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Die Kämpfe im Jemen fordern immer mehr zivile Opfer: In diesem Ort, 70 km von Sanaa entfernt, sind bei einem Luftangriff der saudisch angeführten Koalition drei Frauen und drei Kinder getötet worden. Lokale Medien berichten, dass die meisten Opfer der gleichen Familie angehörten.

Seit dem Beginn der Kämpfe sind nach UN-Angaben mindestens 560 Menschen getötet, 1.800 verletzt und knapp 100.000 in die Flucht getrieben worden. Die Vereinten Nationen schätzen, dass sie Zahlen weiter schnell ansteigen könnten, da die Kämpfe sich in den vergangenen Tagen intensiviert haben.

Die Helfer warten darauf, dringend benötigte Güter ins Land bringen zu können. Die Flugzeuge hätten Schwierigkeiten auf dem Flughafen von Sanaa zu landen, hieß es. Vor allem an medizinischem Versorgungsmaterial fehle es. “Die Krankenhäuser kommen mit der Last nicht zurecht. Es gibt zu viele Verletzte. In den Straßen liegen Leichen, die Familien wegen der andauernden Kämpfe nicht aufsammeln und angemessen begraben können”, erklärte Marie Claire Fighali, eine Mitarbeiterin des Roten Kreuz.

In Aden lieferten sich Kämpfer der schiitischen Huthi-Miliz und Unterstützer des geflohenen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi weiter Gefechte. Seit dem 26. März fliegt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe gegen Huthi-Stellungen.

UN-Bericht vom 6. April

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