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Nepal: Die Suche nach Üherlebenden ist ein Rennen gegen die Zeit

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Nepal: Die Suche nach Üherlebenden ist ein Rennen gegen die Zeit

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Immer mehr Freiwillige aus aller Welt helfen bei den Aufräumarbeiten nach dem Erdbeben in Nepal mit – häufig sind sie Aufrufen in sozialen Netzwerken gefolgt, wie an einem zentralen Platz in Kathmandu. Mittlerweile sind Hilfsteams aus mehr als 15 Nationen in Nepal – koordiniert von den Vereinten Nationen und der nepalesischen Regierung. Am meisten würden derzeit Suchtrupps gebraucht, aber auch Zelte für Krankenhäuser, Leichensäcke und Generatoren, heisst es.

Sabin Dhozzossi ist einer der Anwohner des Viertels um den Durbar-Platz. “Ich habe auf Facebook all die jungen Leute aufgefordert, uns zu helfen hier aufzuräumen”, sagt er, “ich glaube, dass hier noch viele Leichen liegen, also müssen wir hier aufräumen. Der Geruch wird immer schlimmer, wir müssen sie von hier fort bringen.”

Vor allem Rettungshundeführer werden gebraucht, um weiter nach möglichen Überlebenden unter den Trümmern zu suchen. Die Hunde können unter Metern von Trümmern und Schutt die Witterung eines Menschen aufnehmen: Sie sind dabei in der Lage, zwischen einem Lebenden und einem Toten zu unterscheiden. Doch auch der Einsatz von Rettungshunden wird immer mehr zu einem Rennen gegen die Zeit.