Eilmeldung

Eilmeldung

Jesiden fürchten Massaker - Offenbar Frauen in Syrien verkauft

Sie lesen gerade:

Jesiden fürchten Massaker - Offenbar Frauen in Syrien verkauft

Jesiden fürchten Massaker - Offenbar Frauen in Syrien verkauft
Schriftgrösse Aa Aa

In den vergangenen Tagen haben Jesiden von Massakern der ISIL (“Islamischer Staat in Syrien und Levante”) an Glaubensgenossen im Irak berichtet.
Bis zu 500 Jesiden sollen allein in der Nähe der von den Islamisten kontrollierten Stadt Mosul – in Tal Afar – ermordet worden sein. In der Gegend sollen sich die Kämpfe in den vergangenen Wochen verstärkt haben; offenbar konnten dadurch einige Jesiden aus der Gefangenschaft der Islamisten fliehen.
Von der Ermordung von 300 bis 500 Jesiden berichtet auch Adnan Shesho, ein Sohn des Jesiden-Kommandeurs Quashim Shesho in einem Interview mit Der Presse. Shesho erklärte, dass ein Teil der Opfer enthauptet worden sei, zudem bereiteten die Islamisten ein weiteres Massaker vor. Frauen und Mädchen würden von den Männern und Jungen getrennt und nach Syrien verschleppt.

Eigentlich lebt die Familie Shesho in Deutschland, und von der erreichen uns immer wieder Hilferufe.
Allein in Deutschland wohnen etwa 50.000 Angehörige der Religionsgemeinschaft der Jesiden, die eigentlich aus kurdischen Gebieten im Irak und in Syrien stammen.

In den sozialen Medien wird ebenfalls vor weiteren Morden durch die IS-Miliz gewarnt.