Ägypten: Mexiko verlangt Aufklärung nach tödlichem Angriff auf Touristen

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Von Euronews
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Nach dem tödlichen Angriff auf eine mexikanische Reisegruppe in Ägypten verlangt der Präsident des Landes nun Aufklärung von Kairo. Man habe eine

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Nach dem tödlichen Angriff auf eine mexikanische Reisegruppe in Ägypten verlangt der Präsident des Landes nun Aufklärung von Kairo. Man habe eine eingehende Untersuchung gefordert, teilte Enrique Peña Nieto auf Twitter mit.

Zwölf mexikanische und ägyptische Touristen starben bei dem Vorfall. Ägyptische Sicherheitskräfte hatten sie irrtümlich für Terroristen gehalten.

Egyptian forces kill 12 people “by accident,” mistaking convoy of tourists for militants: http://t.co/nAncrYTZjGpic.twitter.com/O6vLlsF4su

— Reuters Top News (@Reuters) 14. September 2015

Die mexikanische Außenministerin Claudia Ruiz Massieu erklärte: “Botschafter Alvarez Fuentes hat persönlich mit sechs Mexikanern im Krankenhaus gesprochen, und sie sagten ihm unabhängig voneinander, sie seien von Flugzeugen und Hubschraubern aus der Luft attackiert worden.”

Der genaue Tathergang blieb zunächst unklar. Die ägyptische Regierung erklärte, Polizei und Armee hätten in der Region Terroristen verfolgt und dann das Feuer auf den Touristen-Konvoi eröffnet. Die Reisegruppe sei demnach in einer verbotenen Sperrzone unterwegs gewesen.

Der ägyptische Interims-Regierungschef Ibrahim Mahlab sagte: “Wir teilen das Leid der Mexikaner. Die Umstände, die zu dem Zwischenfall führten, sind Teil des ägyptischen Kampfs gegen den Terrorismus.”

Offenbar war es schon vorher in der Baharija-Oase zu Kämpfen gekommen. Ägyptische Unterstützer der IS-Miliz hatten am Sonntag im Internet erklärt, sie seien in Gefechte mit der Armee verwickelt.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi sind die ägyptischen Sicherheitskräfte immer wieder Ziel von Anschlägen.

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