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Calais: Französische Behörden ziehen Daumenschrauben an

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Calais: Französische Behörden ziehen Daumenschrauben an
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Die französischen Behörden haben Einzelheiten eines dreiteiligen Maßnahmenpakets bekannt gegeben, mit dem sie auf die Lage in der Hafenstadt Calais reagieren. Der Plan umfasst einen verstärkten Einsatz von Sicherheitskräften, juristisches Vorgehen gegen Straftaten und humanitäre Hilfe. Am 23. Januar hatte es bei Zusammenstößen in Calais mehrere Verletzte gegeben.

“Angesichts dieser Proteste sowie der ernsthaften Gefährdung für die öffentliche Ordnung und nach Gesprächen mit der Bürgermeisterin von Calais habe ich die Präfektur angewiesen, alle Demonstrationen zu untersagen, die die öffentliche Ordnung gefährden könnten. Egal, wer sie organisiert”, sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve.

In Calais leben unter teils desolaten Bedingungen zahlreiche Migranten und Flüchtlinge, die nach Großbritannien weiterreisen wollen. Für das Wochenende waren Kundgebungen angemeldet worden. Eine britische Theatergruppe versuchte unterdessen die Menschen in einem Flüchtlingslager in der Hafenstadt mit einer Hamlet-Aufführung zu unterhalten.