Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Selenskyj bestätigt Treffen mit Trump am Sonntag in Florida

Vladivir Zelensky
Vladivir Zelensky Copyright  AP Photo/Omar Havana
Copyright AP Photo/Omar Havana
Von Alexei Doval & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Selenskyj verweist auf Zeitdruck bei zentralen Entscheidungen. Dennoch sei man sich mittlerweile bei rund 90 Prozent des 20-Punkte-Plans einig.

Das Treffen soll in Trumps Residenz in Mar-a-Lago (Florida) stattfinden.

"Vieles kann noch vor dem neuen Jahr entschieden werden", so der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

"Wir haben keinen Tag zu verlieren", schrieb Selenskyj auf der Plattform X. Man habe sich auf ein Treffen auf höchster Ebene geeinigt - mit Präsident Trump in naher Zukunft. Viele Entscheidungen könnten noch vor dem Jahreswechsel fallen.

Am Vortag hatten Selenskyj und sein Team nach eigenen Angaben mit dem Sondergesandten des US-Präsidenten Steven Whitkoff und dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, dem Geschäftsmann Jared Kushner, gesprochen. Das Gespräch soll fast eine Stunde gedauert haben, in der Ideen zu "Formaten, Treffen und Zeitplan" besprochen wurden.

Friedensplan

Am Mittwoch stellte der ukrainische Präsident eine neue Version des US-Plans zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine vor, der seit Wochen zwischen Washington und Kyjiw diskutiert wird. Er sagte, die Ukraine und die USA hätten sich auf mehrere Schlüsselfragen geeinigt, um den fast vierjährigen Krieg mit Russland zu beenden.

Der Text fordert ein Einfrieren der Frontlinie, bietet aber keine unmittelbare Lösung für die heikle Frage der von Russland besetzten ukrainischen Gebiete.

Im Gegensatz zur ursprünglichen Fassung des von den Amerikanern ausgearbeiteten Dokuments enthält der neue Entwurf des Friedensplans keine Angaben zu zwei der wichtigsten Forderungen Moskaus: den Rückzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass, auch nicht aus den von Kyjiw kontrollierten Gebieten, und die rechtlich bindende Verpflichtung der Ukraine, nicht der NATO beizutreten. Auch die Frage der Verwaltung des von den russischen Truppen beschlagnahmten Kernkraftwerks Saporischschja bleibt ungelöst.

Eine solche Revision dürfte Moskau kaum gefallen. Am Mittwoch erklärte der russische Präsidentensprecher Dmitrij Peskow, dass Russland "seinen Standpunkt festlegt" und sich nicht zu den Einzelheiten des neuen Abkommensentwurfs über die Konfliktbeilegung äußert.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Hunderte Drohnen in Silvester-Nacht: Russland setzt Krieg gegen Ukraine fort

US-Sicherheitsgarantien: Viele Ukrainer sind skeptisch

Selenskyj: US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine für 15 Jahre