Eilmeldung
This content is not available in your region

Oscar Pistorius scheitert vor Verfassungsgericht

euronews_icons_loading
Oscar Pistorius scheitert vor Verfassungsgericht
Schriftgrösse Aa Aa

Das südafrikanische Verfassungsgericht hat die Klage des früheren Spitzensportlers Oscar Pistorius wegen mangelnder Erfolgsaussichten zurückgewiesen. Wegen der tödlichen Schüsse auf seine Freundin war der 29-Jährige in zweiter Instanz wegen Totschlags verurteilt worden. Das Strafmaß wurde noch nicht verkündet, dem früheren Spitzensportler drohen bis zu 15 Jahre Haft. Vorerst darf der 29-Jährige gegen Zahlung einer Kaution im Hausarrest bleiben.

Der unterschenkelamputierte Sportler hatte Reeva Steenkamp durch die geschlossene Toilettentür seines Hauses in Pretoria erschossen. Er beteuerte immer, seine Freundin für einen Einbrecher gehalten und in Panik geschossen zu haben. In erster Instanz war Pistorius im Oktober 2014 wegen fahrlässiger Tötung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung gegen das Urteil ein, sie plädierte auf Mord. Das Berufungsgericht kam im Dezember dann zu dem Urteil, dass Pistorius mit “krimineller Absicht” gehandelt habe und damit habe rechnen müssen, jemand hinter der geschlossenen Tür zu töten – unabhängig von der Identität.

Die Verkündung des Strafmaßes wurde wegen der Anrufung des Verfassungsgerichts zunächst ausgesetzt, jetzt hat Pistorius’ Verurteilung vom Dezember Bestand.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.