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Wenige Monate nach dem Pariser Klimagipfel: Steigende CO2-Emissionen in der EU

Wenige Monate nach dem Pariser Klimagipfel: Steigende CO2-Emissionen in der EU
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Von Euronews
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Nur wenige Monaten nach dem in Paris getroffenen Klimaabkommen zeigen aktuelle Daten, dass die Kohlendioxidemissionen in der EU steigen. Ein

Nur wenige Monaten nach dem in Paris getroffenen Klimaabkommen zeigen aktuelle Daten, dass die Kohlendioxidemissionen in der EU steigen. Ein besorgniserregender Trend laut Aktivisten, der zugleich zeige, dass dringend erneuerbare Energiequellen gebraucht werden.

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Nach Schätzungen von Eurostat stiegen CO2-Emissionen – die vier Fünftel des gesamten Treibhausgasausstoßes ausmachen – 2015 um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf der UN-Klimakonferenz in Paris hatten sich 195 Mitgliedstaaten darauf geeinigt, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau, wenn möglich auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu senken. Dadurch sollen die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduziert werden.

Sorgenkind Deutschland

Von den fünf größten CO2-Verschmutzer der EU – Deutschland, Italien, Frankreich, Polen und Großbritannien – verringerte sich die Emissionen nur beim letztgenannten Land. Deutschland, dessen Emissionen Jahr für Jahr gleich bleiben, produziert fast ein Viertel der CO2-Emissionen in der EU. Außerdem stehen dort fast ein Drittel der Kraftwerke, die die meisten Emissionen verursachen.

Laut dem Direktor des “Climate Action Network Europe”, Wendel Trio, ist Deutschland ein Sorgenkind, da es mit den Auswirkungen seiner Energiewende zu kämpfen habe. Der Plan, die Kernenergie auslaufen zu lassen, verringere gleichzeitig die Fähigkeit, Kohle auslaufen zu lassen. Es gebe zwar einen Rückgang der Nutzung des fossilen Energieträgers, gleichzeitig sei man immer noch zu stark auf Kohle angewiesen. Das sei letztlich nicht der richtige Weg, die selbst gesteckten Ziele der CO2-Reduktion zu erreichen.

Das gesamte Interview mit Wendel Trio:

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