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Drei Festnahmen nach Polizisten-Mord in Frankreich

Drei Festnahmen nach Polizisten-Mord in Frankreich
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Von Babette Buechner mit DPA/REUTERS/AFP
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Nach dem Mord an einem Polizisten und seiner Frau haben Ermittler in Frankreich drei Männer aus dem Umfeld des Angreifers festgenommen.

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Nach dem Mord an einem Polizisten und seiner Frau haben Ermittler in Frankreich drei Männer aus dem Umfeld des Angreifers festgenommen. Es handele sich um Männer im Alter von 27, 29 und 44 Jahren, so die Pariser Staatsanwaltschaft. Den ganzen Tag über hatten Beamte den Pariser Vorort durchkämmt, in dem der Täter lebte.

Liste mit Namen gefunden

In einem Video, dass der Attentäter zum Zeitpunkt der Morde auf Facebook postete, rief er zu weiteren Attentaten während der Fußball-Europameisterschaft auf. Jean-Baptiste Salvaing und seine Frau Jessica Schnieder waren offenbar nicht die einzigen Ziele: Bei dem Täter wurde eine Liste mit Namen von Prominenten, Rappern, Polizisten und Journalisten gefunden.

En accord avec leurs familles, ns rendons hommage au Cdt JB. SALVAING et sa compagne adj administrative J. SCHNEIDER pic.twitter.com/7C1QQOw1nS

— Police Nationale (@PoliceNationale) June 14, 2016

Attentäter war bereits 2013 verurteilt

Die Ermittler gehen von einem islamistischen Terroranschlag aus. Frankreichs Präsident François Hollande erklärte: “Wir werden alles mobilisieren, um der terroristischen Bedrohung entgegen zu stehen. Wir werden weitermachen, denn es geht darum, unsere Prinzipien und Werte zu verteidigen und gegen den islamistischen Terrorismus und Fanatismus überall zu kämpfen.”

Der beim Zugriff der Polizei erschossene Angreifer war 2013 schon einmal im Zusammenhang mit Terrorismus zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden, ein halbes Jahr davon auf Bewährung. Härtere Maßnahmen lehnt Premiermeinster Manuel Valls jedoch ab: “Ich will weder die Todesstrafe, noch Guantanamo, noch den freien Verkauf von Waffen, weil ich weiß wohin das führen kann.”

Mit einer Schweigeminute gedachte die Mitglieder der Nationalversammlung der Opfer.

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