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Trotz Brexit: EU-Perspektive für Balkanländer

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Trotz Brexit: EU-Perspektive für Balkanländer
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Trotz des Brexit-Votums stellt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel den Ländern des westlichen Balkans weiterhin einen EU-Beitritt in Aussicht. “Es hat sich mit der Entscheidung Großbritanniens nichts geändert. Das haben diese Länder befürchtet”, sagte Merkel am Rande der Westbalkankonferenz in Paris.

Frankreichs Präsident François Hollande meinte: “Es war wichtig, ganz klar zu sagen, dass die britische Entscheidung unser Engagement in Bezug auf die Balkanregion nicht in Frage stellt.”

Das Treffen wichtiger EU-Staaten mit den Westbalkanländern Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro und Serbien sollte die Zusammenarbeit in der Region mit Blick auf eine Annäherung an die EU voranbringen. Die Staaten sprachen auch über den Kampf gegen den Terrorismus und die Flüchtlingssituation.

Die EU hatte den Ländern des westlichen Balkans 2003 die Perspektive eines Beitritts zugesagt. Allerdings treten viele angesichts der großen Baustellen der EU auf die Bremse, erst recht nach dem britischen Referendum zum Ausstieg aus der EU. Die nächste Konferenz soll 2017 wieder in Frankreich stattfinden.

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