EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Iran und Türkei wollen Kooperation verstärken

Iran und Türkei wollen Kooperation verstärken
Copyright 
Von euronews.net redaction euronews.net
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Türkei und der Iran wollen beim Thema Syrien künftig enger zusammenarbeiten.

WERBUNG

Die Türkei und der Iran wollen beim Thema Syrien künftig enger zusammenarbeiten. Die Außenminister beider Länder trafen sich in Ankara zum Meinungsaustausch. Beide Seiten vertreten eigentlich gegensätzliche Positionen: Iran unterstützt die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei verlangt dessen Rücktritt.

“Wir haben uns auf verschiedene Dinge verständigt, vor allem, was die Unverletzlichkeit des syrischen Territoriums angeht“, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu. „Wir müssen gemeinsam gegen diese Terrororganisationen kämpfen. Im Sinne eines dauerhaften Friedens in Syrien werden wir unssere Kooperationverstärken.”

Wie genau diese Kooperation aussehen wird, blieb offen. Das Treffen fand nur wenige Tage nach einem Gipfel zwischen der Türkei und Russland statt.

“Wir freuen uns auch darüber, dass sich die Beziehungen zwischen Ankara und Moskau verbessert haben“, so der iranische Außenminister Javad Zarif. „Jetzt steuern wir auf eine Kooperation zu, die für den Iran, die Türkei und Syrien wichtig ist. Syrien soll es künftig wieder besser gehen. Deshalb müssen wir gemeinsam gegen die IS-Milizen und die Al-Nusra-Extremisten vorgehen.“

Details zu diesem gemeinsamen Vorgehen nannten die Minister ebenfalls nicht. Experten werten es aber bereits als wichtigen Schritt und Zeichen, dass beide Länder auf dieser Ebene überhaupt miteinander über das Thema Syrien reden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Weißhelme in Syrien berichten von Angriffen in Idlib mit vielen Toten

Mehr als 100 Tote bei Anschlag auf Militärakademie: Syrien verübt Vergeltungsschläge

Neue Proteste gegen Assad in Syrien: "Baschar muss weg"