Eilmeldung

Notstand in italienischer Erdbebenregion

Notstand in italienischer Erdbebenregion
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Nach dem verheerenden Erdbeben in Italien ist die Zahl der Toten auf mindestens 250 gestiegen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bislang mindestens 215 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet. Die Regierung rief in 16 Ortschaften den Notstand aus. Regierungschef Matteo Renzi versprach neben Soforthilfe von 50 Millionen Euro auch Steuererleichterungen für die Menschen in den teils vollkommen verwüsteten Orten. Das Erdbeben hatte in der Nacht zum Mittwoch mit einer Stärke von 6,2 auf der Richterskala in 142 Sekunden enorme Schäden angerichtet.

Das erste Wort, was einem in den Sinn kommt, ist tiefes Mitgefühl für das, was passiert ist.

Matteo Renzi

“Das erste Wort, was einem in den Sinn kommt, ist tiefes Mitgefühl für das, was passiert ist,” sagte Ministerpräsident Matteo Renzi. “Wir sind zuallererst Menschen und nicht Politiker.”

Die Zahl der Todesopfer könnte nach Angaben des Zivilschutzes noch weiter steigen. Das Beben könnte demnach noch schlimmere Dimensionen erreichen als das von L’Aquila vor sieben Jahren. Damals starben 309 Menschen. Dieses Mal gab es die meisten Toten in den Orten Amatrice und Accumoli in der Region Latium und in der Gegend um Pescara del Tronto in den Marken. Wie viele Menschen noch verschüttet oder vermisst sind, war am Abend noch immer unklar.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.