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Vitaly Mutko streitet Angriff russischer Cyber-Spione auf WADA ab

Vitaly Mutko streitet Angriff russischer Cyber-Spione auf WADA ab
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Von Euronews
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Auf fancybear.

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Auf fancybear.net wurden am Dienstag brisante Informationen verbreitet: Mehrere US-Sportler sollen Doping-Substanzen genommen haben, darunter Simone Biles und Serena Williams. So zumindest die Behauptung der Cyber-Spione, die nach eigenen Angaben aus Russland kommen. Der russische Sportminister Mutko bezweifelt das:

“Wie können Sie beweisen, dass die Hacker Russen sind? Sie geben Russland einfach an allem die Schuld, das ist nicht gut. Ich weiß nichts von russischen Hackern. Auch wir sind von dem Ganzen betroffen. Sie haben auch Dokumente mit Daten von russischen Athleten. Jeder könnte zum Opfer werden. Alle Athleten.”

WADA Confirms Attack by Russian Cyber Espionage Group: https://t.co/PTBIxeOM9w

— WADA (@wada_ama) 13 septembre 2016

Die Welt-Anti-Doping-Behörde (WADA) selbst hatte mitgeteilt, dass die Angriffe aus Russland erfolgten. Mutko kündigte an, gegen die Hacker vorzugehen: “Das ist nicht gut. Diese persönlichen Daten müssen geschützt werden. Dafür haben wir in Russland ein Gesetz. Aber die Hacker haben sich Zugang zu vertraulichen Dokumenten verschafft. Diese Personen werden wir strafrechtlich verfolgen. Diejenigen, die das Datenschutzsystem verletzt haben. Jeder muss vor ihnen geschützt werden.”

Bald wollen die Hacker auch Dokumente von Sportlern anderer Nationen veröffentlichen. Neben Simone Biles und Serena Williams wurden von den „Fancy Bears“ auch Williams Schwester Venus und Basketballerin Elena Delle Donne des Dopings beschuldigt.

Derweil hat sich Simone Biles via Twitter zu den Vorwürfen geäußert. Sie leide schon immer am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADHS und nehme die Substanzen deshalb ein.

pic.twitter.com/tPxCJ1K2RZ

— Simone Biles (@Simone_Biles) 13. September 2016

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