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Schock in der Schweiz: Warum crashte der Super Puma am Gotthard?

Schock in der Schweiz: Warum crashte der Super Puma am Gotthard?
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Von Kirsten Ripper mit dpa, NZZ
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In der Schweiz müssen alle Hubschrauber vom Typ Super Puma von Airbus auf dem Boden bleiben.

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In der Schweiz müssen alle Hubschrauber vom Typ Super Puma von Airbus auf dem Boden bleiben. Beim Absturz eines solchen Helikopters am Gotthard sind zwei Piloten getötet worden. Ein weiteres Besatzungsmitglied wurde schwer verletzt geborgen.

An der norwegischen Küste waren im vergangenen April 13 Menschen beim Crash eines Super Puma getötet worden. Daraufhin wurden im Juni die Flüge mit diesem Helikoptertyp in Norwegen eingestellt.

Sicherheitswarnung für Airbus-Hubschrauber: Norwegen zieht “Super Puma” aus dem Verkehr… https://t.co/BhfSOyWPl9

— manager magazin (@manager_magazin) 2. Juni 2016

Stromkabel berührt?

An der Absturzstelle in der Schweiz gibt es ein demoliertes Stromkabel – dieses könnte der Militärhubschrauber vor dem Crash touchiert haben.

Der Schweizer Armeechef André Blattmann sagte Reportern an der
Absturzstelle, der Helikopter habe möglicherweise ein Stromkabel
berührt. Was danach geschehen sei, sei Gegenstand der Ermittlungen.

Super-Puma-Absturz: Offenbar touchierte der Helikopter einen Strommasten. Dies vermutet Armeechef Blattmann. https://t.co/hYywcp7tPj ^mh

— SRF News (@srfnews) 28. September 2016

Der später verunfallte Militär-Hubschrauber hatte eine Delegation der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) zum Gotthardpass gebracht.

Nach dem Kampfjet-Absturz am Sustenpass

Erst Ende August war unterhalb des Sustenpass ein Militärjet in eine Bergwand gerast. Dabei wurde ein 27-jähriger Pilot getötet.

Verantwortlich für dieses Unglück war offenbar die Flugaufsicht, die der Maschine vom Typ F/A-18 eine zu niedrige Flughöhe vorgegeben hatte.

Wie die NZZ auflistet, hat die Schweizer Luftwaffe in den vergangenen 20 Jahren 13 Abstürze zu beklagen.

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