Eiszeit: Russland setzt Plutonium-Abkommen mit den USA aus

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Die Spannungen zwischen den USA und Russland spitzen sich weiter zu: Moskau setzte nun ein Abkommen zur Vernichtung von atomwaffenfähigem Plutonium aus.

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Die Spannungen zwischen den USA und Russland spitzen sich weiter zu: Moskau setzte nun ein Abkommen zur Vernichtung von atomwaffenfähigem Plutonium aus. Kreml-Chef Wladimir Putin begründete die Entscheidung mit den “unfreundlichen Handlungen der USA” gegen Russland.

Im Jahr 2000 hatten beide Länder ein Abkommen unterzeichnet und sich verpflichtet, jeweils 34 Tonnen hoch radioaktives Plutonium zu vernichten. Mit dem Material hätten Schätzungen zufolge rund 17.000 Atomsprengköpfe gebaut werden können. Erst 2010 trat der Vertrag in Kraft.

Russland wirft den USA nun vor, sich nicht an die Abmachung zu halten und stellte mehrere Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Vereinbarung auf: Unter anderem soll Washington seine militärische Präsenz in Ländern zurückfahren, die erst nach September 2000 Nato-Mitglieder geworden sind. US-Truppen seien in den neuen Nato-Staaten in Osteuropa massiv präsent. Zudem soll Washington alle Sanktionen gegen Russland beenden und eine Entschädigung für den entstandenen Schaden zahlen.

Moskau fasste nun seine Forderungen in einem Gesetzesvorschlag zusammen, über den die russische Staatsduma noch abstimmen muss. Zwischen beiden Ländern herrscht seit geraumer Zeit Eiszeit. Grund dafür ist das russische Vorgehen im Syrien-Krieg und in der Ukraine-Krise.

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